Elitenetzwerk: Physik mit integriertem Doktorandenkolleg

Physik
mit integriertem Doktoranden­kolleg

Der Elitestudiengang hat zum Ziel be­son­ders leis­tungs­fähige Studierende im Rahmen eines for­schungs­ori­ent­iert­en Stu­diums innerhalb von sieben Jahren zur Promotion mit dem Abschluss Dr. rer. nat. zu führen. Durch eine exzellente individuelle Aus­bil­dung werden sie in die Lage versetzt, Füh­rungs­auf­gaben in Wissen­schaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu übernehmen.

Der Elitestudiengang in der Übersicht

AbschlussartBachelor of Science, Master of Science, Dr. rer. nat
Studien­dauerElf (+ drei) Semester
Studien­orte Regensburg, Erlangen
Zugangs­voraus­­setzungenHervorragende Leistungen aus den ersten drei Fachsemestern
Unterrichts­spracheDeutsch, teilweise Englisch
Bewerbungs­frist15. Februar, 15. August
Hier geht es zur Bewerbung
Studien­beginn Winter- und Sommersemester
Leitung Prof. Dr. Christoph Strunk (Regensburg)
Prof. Dr. Kristina Giesel (Erlangen)
OrganisationProf. Dr. Michael Schmiedeberg (Erlangen)
E-Mail an den Koordinator senden
Nicola Paradiso (Regensburg)
E-Mail an den Koordinator senden
Weitere Informationen Webpräsenz Physik mit integriertem Doktorandenkolleg

Forschungsorientiert Physik studieren

Der Elitestudiengang startet mit einer in­ten­si­ven, dreisemestrigen Hauptphase. Darauf folgt ein weiteres Jahr, welches der fach­lichen Spe­zia­li­sie­rung und Vorbereitung auf die Pro­mo­tions­phase gewidmet ist. Dort werden unter anderem die Inhalte der experi­men­tellen und theo­re­tischen Kurs­vor­le­sun­gen des re­gu­lären Bachelor- und teilweise des re­gu­lä­ren Master­studien­gangs in spe­ziellen in­teg­rier­ten Kursen vermittelt.

Der gesamte Jahrgang des Elite­studien­gangs „Physik mit in­te­griertem Doktoranden­kolleg“ verbringt ein Studien­jahr ge­mein­sam - ein Semes­ter in Erlangen und eines in Regens­burg.

An die Studien­phase schließt ein sechs­semestriges international aus­ge­richtetes Graduierten­studium an, zu dessen Beginn die An­fer­ti­gung einer Master­arbeit vorgesehen ist.

Porträtfoto: Prof. Dr. Christoph Strunk

Der Elitestudiengang bietet die Möglichkeit exzellente Stu­die­ren­de in kleinen Gruppen individuell zu fördern und früh­zeitig an die aktuelle Forschung heranzuführen. Die Zusammenarbeit der beiden Universitäten erschließt ein breites Themenspektrum.

Prof. Dr. Christoph Strunk

Dieses schließt ein intensives Gra­du­ier­ten­pro­gramm mit Spezial­vor­le­sun­gen, Stu­dien­tagen, Gra­du­ier­ten­tagen, mehr­tä­gi­gen Work­shops, der Mög­lich­keit zu einem Aus­lands­auf­ent­halt und die selbst­ständige wis­sen­schaft­liche For­schungs­arbeit ein.

Individuelle Betreuung an der Front der Forschung

Die Studierenden kommen durch mehrere For­schungs­projekte im Ausland oder an einer der Arbeitsgruppen an beiden Universitäten in Be­rüh­rung mit den aktuellen Fragen der Wissen­schaft. Sie erwerben schrittweise die Fähig­keit zum selbst­ständigen wissen­schaft­lichen Arbeiten und vertiefen ihr Fachwissen in diesen Bereichen durch un­ab­hän­giges Literaturstudium. Die Durchführung von Projekten in einer Ar­beits­gruppe im Ausland wird durch den Elite­studien­gang unterstützt.

Die Vermittlung wissenschaftlicher Ideen und Er­geb­nisse ist ebenso wichtig, wie deren Er­ar­bei­tung. Die halbjährlich stattfindenden Stu­dien­tage und die jährliche Studienwoche erlauben ein intensives Training der wissen­schaft­lichen Kommunikation.

Auf den Studientagen werden die in Pro­jek­ten und Ab­schluss­ar­bei­ten gefundenen Er­geb­nisse vor­ge­stellt. Die Studien­woche dient der Ver­tie­fung von Themen von grund­le­gen­dem Interesse, welche im Rahmen des üb­lichen Cur­ri­cu­lums nicht behandelt werden. Diese werden ge­mein­sam von Stu­die­ren­den und Do­zie­ren­den ausgewählt. Die Stu­dien­tage und die Stu­dien­woche bie­ten die Mög­lich­keit für das Knüp­fen in­for­mel­ler Kon­tak­te und Diskussionen mit den ein­ge­la­de­nen Wissen­schaft­lerinnen und Wissen­schaft­lern, den Kommilitoninnen und Kom­mi­li­to­nen und anderen Teilnehmenden.

Aus dem Elitestudiengang

Sommerschule zum Thema KI

Die Studierenden fuhren zur Sommerschule nach Südtirol, um sich eine Woche lang dem Thema KI zu widmen.

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Junge Menschen sitzen auf einer Terrasse im Gespräch vertieft um einen Tisch vor einem Bergpanorama.

Forschungs­praktikum

Wie für Laura Diebel besteht schon im Bachelor-Studium die Möglichkeit, Forschungspraktika zu absolvieren.

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Detailaufnahme: Eine Hand schreibt mit einem Bleistift auf einem Blatt Papier.

Einblicke in die Forschungsarbeit

Labor-Simulation

Dr. Natalie Hell arbeitete an einem Projekt in der EBIT-Gruppe des Lawrence Livermore National Laborator mit. Dort hat sie erste Erfahrungen in der Laborastrophysik im Röntgenbereich gesammelt.

Einblick in die Quantenwelt

Michael Nicklas hat sich mit den elektronischen Transporteigenschaften von einzelnen Kohlenstoff-Nanoröhren befasst, und neue theoretische Methoden zu deren Beschreibung entwickelt.

Molekulares Hollywood

Dominik Peller entwickelte an der Universität Regensburg das weltweit erste Ultrakurzzeit-Mikroskop, das ultraschnelle Bewegungen eines einzelnen Moleküls sichtbar machen kann.