Elitenetzwerk: Translational Medicine

Translational Medicine

Die Translation wissenschaftlicher Er­kennt­nisse aus der Grundlagen- und prä­klinischen Forschung in klinische Studien sowie die Versorgung der Be­völ­ke­rung ist eine der zentralen Heraus­for­de­rungen in der Medizin. Der Elite­studien­programm „Trans­lational Medicine“ vermittelt wissen­schaft­lich tätigen Medi­zinerinnen und Medizinern (Clinician Scientists) das Rüstzeug, um For­schung und Krankenversorgung zu verbinden und den Transfer „from bench to bedside“ und „from bedside to population“ zu meistern.

Das Elitestudienprogramm in der Übersicht

AbschlussartMaster of Science bzw. Zertifikat (Zusatzstudium)
Studien­dauerDrei Semester bzw. sechs Semester studienbegleitend 
Studienort Würzburg
Zugangs­voraus­­setzungenErstes bzw. drittes Medizinisches Staatsexamen
Unterrichts­sprache Deutsch, Englisch
Bewerbungs­frist 15. Januar bzw. 15. Juli (Master-Studium),
31. Oktober bzw. 30. April (Zusatzstudium)
Hier geht es zur Bewerbung
Studien­beginn Wintersemester
Leitung Prof. Dr. Manfred Gessler
Prof. Dr. Peter Heuschmann
Organisation Dr. Stefanie Hauser
E-Mail an die Koordinatorin senden
Weitere InformationenWebpräsenz Translational Medicine

Von der Grundlagenforschung in die Klinik

Die Komplexität wissenschaftlicher Frage­stellungen und die breit gefächerten Anfor­de­rungen bei der Um­set­zung neuer Er­kennt­nisse in die Praxis er­for­dern exzellent ausge­bil­de­te, wissenschaftlich aktive Me­di­zi­ne­rin­nen und Mediziner. Sie sollen die viel­fältigen Transferschritte vom Labor in die klinische Anwendung kompetent und kritisch be­glei­ten und umsetzen können. Gleichzeitig sollen sie auch evi­denz­basiert Prä­vention, Dia­gnos­tik und Therapie evaluieren und optimieren sowie klinische Frage­stellungen prä­zi­se for­mu­lie­ren und in die Forschung zurück­spie­geln können.

Ein umfassendes Ausbildungs­programm

Das Ausbildungsprogramm umfasst theo­re­tische und praktische Anteile, die von der experimentellen biomedizinischen Grund­lagenforschung über kli­nische und epidem­io­lo­gische Forschung bis hin zur Durch­füh­rung klinischer Studien reichen. Kon­zepte der translationalen Medizin, die kritische A­na­ly­se wissenschaftlicher Literatur und erste Mit­ar­beit in Forschungsprojekten sind integraler Bestandteil des Cur­ri­culums.

Das Eli­te­stu­di­en­pro­gramm bietet eine in­ten­sive in­di­vi­duelle Betreuung durch in­ter­na­ti­o­nal re­nom­mier­te Wissen­schaft­­le­rin­nen und Wissen­schaft­ler und ist eng eingebunden in lokale For­schungs­netz­werke und klinische Forschungs­zentren.


Die Studentinnen und Studenten des Elite­studien­programms „Trans­lational Medicine“ werden da­durch früh­zeitig und aktiv in eine kom­pe­ti­tive und inter­natio­nal vernetzte Forschungs­umgebung mit ein­be­zo­gen. Der Ausbil­dungs­­gang im Stu­dien­pro­gramm „Trans­la­tio­nal Medi­cine" kann paral­lel zum Medi­zin­studium als Zusatz­studium oder auch eigen­ständig als an­schlie­ßend­er Master ab­sol­viert werden.

Porträtfoto: Prof. Dr. Manfred Gessler

Translationales Denken und Handeln ist Kern einer modernen Medizin.

Prof. Dr. Manfred Gessler

Das Eli­te­stu­di­en­pro­gramm fördert somit früh­zeitig und gezielt den besonders be­gab­ten wissen­schaft­lichen Nachwuchs in der Medizin. Absolventinnen und Ab­sol­ven­ten besitzen beste Voraussetzungen für eine Karriere als Clinician Scientist und sie sind fachlich, wie auch persönlich, für Füh­rungs­po­si­ti­o­nen an Hochschulen, Kliniken sowie in der freien Wirtschaft qualifiziert.

Aus dem Elitestudienprogramm

KI in der Medizin

Die Winter School widmete sich in diesem Jahr einem Thema, mit dem alle Studierenden in ihrem weiteren Berufsleben konfrontiert werden – der Künstlichen Intelligenz in der Medizin. 

Zum Bericht

Abstrahierte Grafik eines menschlichen Kopfes, das mit einem Gitternetz überzogen ist.

Kardiovaskuläre Erkrankungen

Ein Vortrag von Prof. Martin O’Flaherty von der University of Liverpool, im Rahmen des Integrierten Forschungsseminars. 

Zum Bericht

Zwei Männer stehen vor einer Tafel, der Mann rechts hält eine Urkunde in der Hand.