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Vortrag zu den Nobelpreisträgern

Die Fach­schaft WASTI der LMU Mün­chen orga­ni­siert jähr­lich eine Vor­le­sung, die die No­bel­preis­träger der Wirt­schaftswissen­schaften wür­digt. Übli­cherwei­se wird diese Vor­le­sung durch ein Mit­glied der Fa­kultät Volkswirt­schaftsleh­re der Lud­wig-Ma­ximi­li­ans-Uni­versi­tät Mün­chen ge­hal­ten. Die­ses Jahr war es durch die Un­ter­stüt­zung des Pro­gramms „Evi­dence- Ba­sed Eco­nomics“ mög­lich, einen ex­ter­nen Gast ein­zula­den, der be­reits mit zwei der drei Preis­trä­ger ge­meinsam pu­bli­ziert hat.

Duflo, Banerjee und Kremer stehen für evidenzbasierte ökonomische Forschung

Clément Im­bert hat zwei sol­che Pro­jekte ge­meinsam mit Est­her Duflo und Ab­hijit Banerjee in Indi­en durchge­führt. Dabei nutz­ten die Auto­ren ran­do­mi­sierte Expe­ri­men­te, die durch die No­bel­preis­trä­ger Duflo, Banerjee und Kre­mer in den letz­ten 20 Jah­ren enorm an Be­deu­tung ge­won­nen ha­ben.

Diese evi­denzba­sierte Vor­ge­henswei­se steht im Ein­klang mit dem Fo­kus des In­ter­nati­ona­len Dok­to­ran­den­kol­legs  „Evidence-Based Economics“. In sei­nem Vor­trag bot Clément Im­bert den Zu­hö­rern einen Ein­blick in seine aktu­elle Zu­sammen­ar­beit mit Duflo und Banerjee. Zu­dem wür­digte er das Werk und den Ein­fluss der Preis­trä­ger auf ent­wick­lungspoli­ti­sche Ent­scheidun­gen und den wis­sen­schaftli­chen Dis­kurs.

Text: Peter Redler, Internationales Doktorandenkolleg „Evidence-Based Economics“