Globale Perspektiven auf Krisen-Transformationen
Rund 70 Forschende aus Afrika, Asien, Nord- und Lateinamerika sowie Europa prägten die Abschluss-/Auftaktkonferenz des Internationalen Doktorandenkollegs „Um(welt)denken“. In einer Zeit der Instabilität und der Multikrisen brachten sie neue Fragen, Ideen und kritische Perspektiven zur Gegenwart und Zukunft sozio-ökologischer Transformationen ein. Die Beiträge umfassten Fallstudien zu Landnutzungswandel und staatlichen Politiken und untersuchten das transformative Potenzial kultureller Artefakte und indigener Stimmen. Zudem diskutierten sie Herausforderungen des digitalen Zeitalters und hoben Handlungsmacht und Gemeinschaft als zentrale Voraussetzungen einer nachhaltigen Zukunft hervor.
Die Konferenz führte eine beeindruckende Bandbreite an Themen, Kontexten und Methoden zusammen – und bot damit deutlich mehr als einen bloßen Überblick möglicher Fragestellungen. In Workshops mit 3–4 Kurzvorträgen pro Session mit anschließenden Diskussionspanels entstand viel Raum für Rückfragen und fachübergreifenden Austausch.
Text: Kirsten Twelbeck, Laura Grötsch (IDK „Um(welt)denken“)