Einblicke in aktuelle Forschungsthemen im Bereich Neuroengineering
Ein zentraler Bestandteil des Retreats waren die wissenschaftlichen Gastvorträge, darunter Beiträge von Dr. Arianna Sala (Universität Lüttich), Dr. Ramón García Cortadella (Ludwig-Maximilians-Universität München), Dr. Johannes Vorwerk (Universität Innsbruck), sowie ein Online-Vortrag von Dr. Andrea Luppi (Universität Oxford).
Die eingeladenen Referentinnen und Referenten deckten ein breites Spektrum an Themen ab – von neuronalen Schnittstellen, elektrophysiologischen Messverfahren und Technologien zur Erfassung neuronaler Aktivität über Neuroimaging und Gehirnkonnektivität bis hin zu computergestützten Ansätzen zum Verständnis der Gehirnfunktion.
Das Retreat und die Anwesenheit der Gastredner boten zahlreiche Gelegenheiten für informelle wissenschaftliche Gespräche über die Vorträge hinaus. Die Studierenden des Elitestudiengangs „Neuroengineering“ konnten Fragen stellen, Ideen austauschen und aus erster Hand Einblicke in verschiedene Forschungslaufbahnen im Bereich Neuroengineering gewinnen. Diese Gespräche waren besonders wertvoll, da sie die im Studium vermittelten technischen Inhalte mit aktuellen Themen der Forschenden verknüpften.
Networking, Austausch mit Alumni und gemeinsame Erlebnisse
Neben den wissenschaftlichen Themen diente das Retreat auch der Stärkung des Gemeinschaftsgefühls innerhalb des Programms. Innsbruck bot hierfür den idealen Rahmen: Umgeben von den Bergen der Tiroler Alpen gab es sowohl Raum für akademischen Austausch als auch für informelle Gespräche bei Wanderungen, einer Stadtbesichtigung oder einem abendlichen Quiz.
Insgesamt spiegelte das MSNE Retreat 2026 die besonderen Merkmale des Elitestudiengangs wider: eine fundierte interdisziplinäre Ausbildung, den engen Austausch mit Forschenden und Alumni sowie eine starke und engagierte Studierendengemeinschaft. Durch die Verbindung von wissenschaftlichen Vorträgen, Diskussionen, Networking und gemeinsamen Aktivitäten bot das Retreat den Studierenden ein inspirierendes Umfeld, um aktuelle Entwicklungen im Neuroengineering kennenzulernen und über ihre eigenen zukünftigen Wege in diesem Forschungsfeld nachzudenken.
Text: Anita Iotti und Andreea Luiza Marin, Elitestudiengang „Neuroengineering“