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Mehr Unterstützung für Bayerns Talente

Der Freistaat Bayern stärkt die landes­eigene Begabten­förderung und erhöht die Bildungs­pauschale im Max Weber-Pro­gramm auf 300 Euro monat­lich. Wissen­schafts­minister Blume spricht von einem „finan­ziellen Kick für kluge Köpfe“ und einem klaren Signal für Bil­dungs­gerechtig­keit.

Der Freistaat Bayern stärkt seine landes­eigene Begabten­förderung durch zusätz­liche Mittel in Höhe von 4,1 Millionen Euro. „Wir er­höhen die Bildungs­pauschale im Max Weber-Programm auf 300 Euro pro Monat. Damit verbessern wir die Rahmen­bedingun­gen für die Stipen­dia­tinnen und Stipen­diaten und machen deutlich: Der Frei­staat baut auf seine Talente – und unter­stützt sie“, so Wissen­schafts­minister Markus Blume. 

„Wir geben unseren klugen Köpfen einen zusätz­lichen finan­ziellen Kick und setzen in Zeiten steigender Lebens­haltungs- und Aus­bildungs­kosten ein klares Signal für Bildungs­gerechtig­keit. Mit dem bundes­weit einzig­artigen Max Weber-Programm fördern wir finan­ziell, struktu­rell, vor allem aber ideell. Denn wir wollen nicht nur Ex­zellenz aus­bilden, sondern Persönlich­keiten ent­wickeln und sie zusammen­bringen. Davon profitiert die gesamte Gesell­schaft. Die Er­höhung der Bildung­spau­schale ist Teil eines deutlichen Mittel­aufwuchses für die studen­tische Begabten­förderung im Elite­netz­werk Bayern: Im Doppel­haushalt 2026/2027 stehen hierfür zusätz­liche Mittel in Höhe von 4,1 Millionen Euro zur Verfügung.“ 

Unterstützung bei studienbezogenen Zusatzkosten

Die Bildungs­pauschale – oft auch Bücher­geld genannt – unter­stützt die Geförder­ten ins­besondere bei studien­bezogenen Zusatz­kosten – etwa für Fach­literatur, digi­tale Aus­stattung, Sprach­kurse, Akade­mien, Tagungen oder inter­nationale Erfahrun­gen. Zu­gleich stärkt die An­passung die Attraktivi­tät des Max Weber-Pro­gramms als zen­trale Säule der baye­rischen Begabten­förderung. Die Er­höhung der Bildungs­pauschale war Wissen­schafts­minister Blume ein beson­deres An­liegen.

Landeseigene Studienförderung: bundesweites Alleinstellungsmerkmal

Mit dem Max Weber-Pro­gramm verfügt Bayern seit mittler­weile 20 Jahren über ein bundes­weites Allein­stellungs­merkmal: Der Frei­staat ist weiter­hin das einzige Bundes­land mit einer eigen­ständigen staat­lichen Studien­förderung für be­sonders begabte Stu­dierende. Zwischen 2006 und 2025 in­vestierte Bayern ins­gesamt rund 126 Millionen Euro in die studen­tische Begabten­förderung.

Hintergrund: Das Max Weber-Programm

Das Max Weber-Pro­gramm ist das Begabten­förder­programm des Frei­staats Bayern für besonders leistungs­starke und enga­gierte Stu­dierende an bayerischen Hoch­schulen. Es wird vom Bayeri­schen Staats­ministerium für Wissen­schaft und Kunst getragen – mit der Durch­führung des Pro­gramms ist die Studien­stiftung des deutschen Volkes betraut. Aktuell werden rund 1.750 Nach­wuchs­talente bis zu ihrem Studien­abschluss ge­fördert. Mittler­weile zählt das Pro­gramm mehr als 6.000 Alumni, darunter zahl­reiche Per­sönlich­keiten mit heraus­ragenden beruf­lichen und gesell­schaftlichen Er­folgen.

Neben der finan­ziellen Förderung profi­tieren die Stipen­diatinnen und Stipendiaten von einem breit gefächerten ideellen Förder­angebot. Dieses um­fasst unter anderem Akademien, Sprach­kurse, Soft­skill-Seminare, Tagungen, persönliche Beratungs­ange­bote sowie Unter­stützung bei Auslands­aufent­halten und inter­nationaler Ver­netzung. Das Max Weber-Pro­gramm gilt als eine traditions­reiche und tragende Säule der Ex­zellenz- und Nach­wuchs­förderung in Bayern und stärkt den Wissen­schafts­standort Bayern nach­haltig.

Text: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst