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Nobel Prize Dia­logue – Towa­rds Health

Der Nobel Prize Dia­logue ist eine jährlich statt­fin­dende Konfe­renz mit dem Ziel die Kom­muni­kation zwi­schen Perso­nen aus Wis­sen­schaft, Politik und Gesell­schaft zu för­dern. 2019 fand die Konfe­renz in Berlin unter dem Motto “To­wards Health – Equali­ty, Responsibili­ty and Rese­arch“ statt. An­lässlich aktueller medi­zini­scher The­men wie Pan­demien und stei­gender Zahlen an Pa­tien­tInnen mit Tumo­ren oder neuro­dege­nerati­ven Krankheiten, wurde disku­tiert wie der welt­weite Ge­sund­heits­stand verbes­sert wer­den kann.

Glo­bale Ge­sund­heit aus ver­schiedenen Per­spek­tiven diskutieren

Zwei Stu­die­rende des Elitestudiengangs „Hu­man Bio­logy – Prin­ciples of Health and Dise­ase“ be­ka­men die ein­zigar­tige Chance am Nobel Prize Dia­logue in Berlin am ach­ten No­vem­ber 2019 teil­zuneh­men. Die Reise wur­de vom Eli­te­netz­werk Bay­ern als Preis für die beste Prä­senta­tion in­ner­halb eines Se­minars zu medi­zi­nisch re­le­van­ten No­bel­prei­sen ge­spon­sert. Das Se­minar ist Teil des Schwer­punktes „Microbio­logy, Infec­tion and Im­mu­nolo­gy“.

Vier No­bel­preis­träger dis­ku­tier­ten zu­sam­men mit ande­ren füh­ren­den Wis­sen­schaftlerin­nen und Wissenschaftlern und Poli­ti­ke­rin­nen und Politikern den ak­tu­ellen Stand der glo­balen Ge­sund­heit sowie ver­schiedens­te As­pekte die­sen zu ver­bessern. Hier­bei wur­den Fra­gen zu fol­gen­den The­men an­ge­spro­chen:

  • Wer ist ver­ant­wort­lich für Ge­sundheit? – Du selbst, Poli­tike­rIn­nen des eige­nen Lan­des oder doch die For­sche­rin­nen und Forscher?
  • Wie be­ein­flusst der Kli­ma­wan­del die glo­bale Ge­sund­heit?
  • Was ist die Rol­le unse­res Mik­robi­oms?
  • Wie kann je­de/r selbst zur glo­balen Ge­sund­heit bei­tra­gen und ein ge­sün­deres Le­ben füh­ren?

Ant­wor­ten, Her­aus­forde­run­gen, Lö­sungsvor­schläge und Chancen wur­den in kur­zen Prä­senta­tio­nen, offe­nen Dis­kus­si­ons­run­den und Mit­tags­ge­sprä­chen de­bat­tiert.

Zuhö­ren, Prob­leme re­flek­tieren und teil­neh­men

Die Tage waren struk­turiert in vor­mit­tägli­che Po­di­ums­dis­kus­sio­nen und Prä­senta­tio­nen zu ver­schiede­nen The­men. Die ent­halte­nen Im­pulse und Fra­ge­stel­lun­gen haben dazu ange­regt die an­ge­spro­che­nen Prob­leme selbst zu re­flek­tieren und über be­ste­hende Ver­bin­dun­gen und po­tenzi­elle Lö­sun­gen nach­zu­denken. Wäh­rend der Mit­tags­ge­sprä­che und Dis­kus­sions­run­den am Nachmit­tag konn­te jede/r die ei­ge­nen Ge­dan­ken und Fra­gen ein­brin­gen.

Es war sehr faszi­nie­rend Ein­drü­cke aus ver­schiedenen wis­sen­schaftli­chen, sozio­logi­schen und poli­ti­schen Be­rei­chen zu sam­meln. Diese bil­den ge­mein­sam ein weit­rei­chen­des Netzwerk aus viel­fälti­gen As­pek­ten und Be­trach­tungsebe­nen, wel­che die glo­bale Ge­sund­heit be­ein­flus­sen. Der Nobel Prize Dia­logue ist eine groß­artige Ver­an­stal­tung, die Wis­sen­schaftlerIn­nen einen Überblick über die Er­geb­nisse ande­rer For­schungsbe­reiche er­mög­licht und gleichzeitig die Öf­fent­lich­keit über den aktu­ellen Stand der wis­sen­schaftlichen For­schung in­for­miert. Durch sol­che Ver­an­stal­tun­gen wird das Be­wusstsein ge­schärft sich ge­mein­schaftlich für die glo­bale Ge­sund­heit ein­zu­set­zen.

Text: Luise Schröger, Elitestudiengang „Hu­man Bio­logy – Prin­ciples of Health and Dise­ase“