Zurück zur Übersicht

Empowerment durch Kommunikation

Die Studierenden des Elitestudiengangs „Advanced Synthesis and Catalysis” (SynCat) setzten sich in einem Workshop mit Teambildung, Führungsqualitäten und Coaching-Fähigkeiten auseinander. Zwei mit spannenden Aktivitäten und Vorträgen vollgepackte Tage vermittelten uns wertvolle Fähigkeiten und Einblicke. Gleichzeitig konnten wir Kontakte knüpfen und eine tolle Zeit zusammen verbringen!

Teambildung und Führungsqualitäten

Die SynCat-Studierenden der Universität Regensburg kamen am 28. und 29. Oktober 2024 im historischen Schloss Hirschberg in Beilngries zu einem Workshop mit dem Trainer Fabian Drasdo zusammen. Ziel war es, den Teilnehmenden wesentliche Fähigkeiten in den Bereichen Teamarbeit, Führung und Coaching zu vermitteln. Durch eine Kombination aus Vorträgen und interaktiven Diskussionen stellte Herr Drasdo Kernkonzepte vor und betonte dabei die Bedeutung effektiver Kommunikation und aktiven Zuhörens für die Zusammenarbeit in einem Team.

In der Vormittagssitzung am ersten Tag führte Herr Drasdo die Teilnehmenden durch Übungen, die die Zusammenarbeit im Team und das Vertrauen fördern sollten. Diese Aktivitäten betonten die Rolle jedes Teammitglieds und halfen den Studierenden, ihre individuellen Stärken zu erkennen und unterschiedliche Perspektiven zu verstehen. Die Teilnehmenden übten Führungsfähigkeiten, indem sie abwechselnd Diskussionen moderierten, konstruktives Feedback gaben und gemeinsam Entscheidungen trafen. Dieser Ansatz ermöglichte es den Studierenden, die Auswirkungen positiver Führungsstile direkt zu erleben.

Praktische Anwendung

Am Nachmittag wurde das in der Theorie erlangte Wissen in Gruppenaktivitäten praktisch angewendet. In kleinen Teams lösten die Studierenden reale Herausforderungen und wurden so dazu angeregt, ihre neu erworbenen Fähigkeiten in die Praxis umzusetzen. Auf diese Weise erprobten sie Methoden zur gemeinsamen Problemlösung, übten sich in Empathie und entwickelten effektive Kommunikations­strategien. Der erste Tag endete mit Reflexionen über individuelle Lern­erfahrungen. Die Studierenden tauschten sich darüber aus, wie Teamarbeit und Führungs­qualitäten ihre zukünftige akademische und berufliche Laufbahn unterstützen können.

Mehr Spaß, Aktivitäten und Coaching!

Der zweite Tag war genauso ereignisreich wie der erste. In zwei weiteren Coaching-Sitzungen fungierten die Studierenden abwechselnd als Coach, Coachee und Beobachter. Diese Rollenspiele vermittelten uns unterschiedliche Perspektiven und vertieften unser Verständnis für die Bedeutung von Coaching-Fähigkeiten nicht nur in der Berufswelt, sondern auch in unserem Privatleben. Einige Erfahrungen wurden offen ausgetauscht, andere wurden privat für sich behalten.

Es standen auch zwei Teamaktivitäten auf dem Programm. In der ersten sollten wir alle – zunächst ungeordnet im Raum verteilt – mit verbundenen Augen einen perfekten Kreis bilden. Nach anfänglichem Durcheinander konnten wir dank der effektiven Kommunikation und Führungs­fähigkeiten, die wir zuvor gelernt hatten, die Aufgabe erfolgreich als Team meistern. In der zweiten Aktivität glaubten wir anfangs, wir müssten miteinander konkurrieren und uns ausschließlich auf unsere individuellen Fähigkeiten verlassen. Bald merkten wir jedoch, dass Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe die entscheidenden Faktoren zum Erfolg waren, und wir uns doch wieder als Team beweisen mussten.

Dieser Workshop bot den neuen Studierenden des Elitestudiengangs „Advanced Synthesis and Catalysis” eine großartige Gelegenheit, sich in das Team zu integrieren. Wir erwarben wertvolle Fähigkeiten, die uns im Leben zugutekommen werden. Und vor allem hatten wir gemeinsam viel Spaß!

Text: Arslan Raza, Zen Shimizu, Anja Stromeck-Faderl