Elitenetzwerk: Detail
Zurück zur Übersicht

Sieb­ter BGCE Stu­dent Paper Pri­ze

Zum sieb­ten Mal ver­lieh die „Bavarian Graduate School of Computa­tional En­gine­ering“ (BGCE) den „BGCE Stu­dent Pri­ze“ für das beste Pa­pier auf der SI­AM Con­ference on Computa­tional Sci­ence and En­gine­ering. Zum zwei­ten Mal seit 2007 wur­den zwei Prei­se, an Eli­za­beth Qian and to Zakia Zai­nib, ver­lie­hen. Der Preis bein­halte­te einen ein­wö­chi­gen Auf­ent­halt an den bei­den in das BGCE-Programm in­vol­vier­ten Uni­versi­täten: FAU Er­lan­gen-Nürnberg and TU München.

Die Preisträgerinnen: Elizabeth Qian, Zakia Zainib

Aus 12 hochklas­sigen Bei­trä­gen von 12 Uni­versi­täten und For­schungs­ein­rich­tun­gen aus acht Län­dern wur­den zwei Dok­to­ran­din­nen - Eli­za­beth Qian vom MIT and Zakia Zai­nib vom SISSA von einer in­ter­nati­ona­len Jury auf der SI­AM CSE Kon­fe­renz 2019 aus­ge­wählt.

Eliza­beth ist der­zeit in ihrem drit­ten Jahr als Dok­tor­andin in der For­schungs­gruppe von Ka­ren Will­cox am Mas­sa­chus­etts Insti­tute of Technolo­gy tätig. Zu­vor schloss sie einen Mas­ter of Sci­ence in Luft- und Raum­fahrt­tech­nik am MIT ab. Ihre For­schungs­inte­res­sen lie­gen im Be­reich der nu­meri­schen Me­tho­den für Op­ti­mie­rung, Mo­dell­re­duk­tion und der Quantifi­zie­rung von Un­si­cher­hei­ten.

Zakia ist in ihrem let­zen Jahr als Dok­tor­andin am SISSA (In­ter­nati­onal School for Ad­van­ced Stu­dies Tries­te, Italy) tätig und wird dort von Prof. Dr. Gian­luigi Roz­za be­treut. Zakia be­sitzt einen M.Phil. in Computa­tional Ma­the­ma­tics an der Uni­versi­ty of the Pun­jab, Lahore. Ihre For­schungs­inte­res­sen lie­gen all­ge­mein im Be­reich der nu­meri­schen Ma­the­ma­tik. Ins­be­son­dere ist sie an der Ver­bes­se­rung und An­wen­dung exis­tie­ren­der nu­meri­scher Me­tho­den, so­wie einer Er­wei­te­rung und An­wen­dung von Me­tho­den redu­zier­ter Ord­nung für pa­rametri­sche Raumre­duk­tion, op­tima­le Flusskon­trolle und Quantifi­zie­rung von Un­si­cher­hei­ten inte­res­siert

Zu Besuch in Bayern

Schließlich hat­ten FAU und TUM Eli­za­beth und Zakia vom 19. - 26. Mai in Er­lan­gen und München zu Gast. Der Schwer­punkt des Be­suchs war zwei­teilig: Zu­erst ka­men unse­re Gäs­te in en­gen Kon­takt mit den bei­den Uni­versi­täten und den betei­ligten Per­so­nen. Zweitens prä­sen­tier­ten sie ihre fas­zinie­rende For­schung so­wohl an der FAU als auch an der TUM, was in inte­res­san­ten und er­gie­bigen Dis­kus­sio­nen mit den zu­gehö­rigen For­schungs­gruppen mündete. Ins­be­son­dere hielt Eli­za­beth einen Vor­trag über ”Transform & Learn: A data-driven ap­proach to non­linear mo­del re­duc­tion”, wäh­rend Zakia ihre Ar­beit über ”Re­duced order me­thods for pa­rametric op­timal flow con­trol in coronary by­pass grafts, to­wards pati­entspecific data assi­mila­tion” prä­sen­tier­te. Des Wei­teren war es uns mög­lich einen der tradi­tio­nel­len „BGCE“ Re­se­arch Days (das Tref­fen aller am BGCE-Programm betei­ligten Per­so­nen, ein­mal in je­dem Se­mes­ter an allen drei Standor­ten) in München der­art zu orga­nisie­ren, dass die bei­den teil­neh­men, ihre Ar­beit prä­sen­tieren und im An­schluss aus­gie­big mit den BGCE-Studen­ten dis­ku­tieren konnten.

Zuletzt hat­ten Eli­sa­beth und Zakia die Ge­le­gen­heit einen Ein­blick in die Kul­tur, Ge­schichte und Landschaft der ver­schiede­nen bay­ri­schen Re­gio­nen zu erhal­ten, in wel­chen sich FAU und TUM be­fin­den. Dies bein­halte­te nicht nur Füh­run­gen durch die histo­ri­schen Stadtkerne Nürnbergs und Münchens, ei­nen Be­such des wunder­schönen Starnber­ger und Am­mer­sees, des be­rühmten Klos­ters An­de­chs, aber auch eine kuli­nari­sche Seite: Un­sere Gäs­te er­hiel­ten eben­so einen Rundgang durch die bay­ri­sche Kü­che und pro­bier­ten die be­rühmte Nürnber­ger Rostbratwurst und Rot­bier, so­wie ein tradi­tio­nelles ober­bay­ri­sches Abendes­sen im Klos­ter An­de­chs.

Zu­sammen­fas­send führ­te der Be­such von Eli­sa­beth und Zakia zu er­gie­bigen Dis­kus­sion, neu­en Er­kenntnis­sen und Ideen an bei­den Insti­tu­ten. Bei­de stell­ten unter Be­weis, dass sie zwei sehr intel­ligen­te und talen­tierte For­sche­rin­nen sind. Wir wa­ren sehr froh über die Mög­lich­keit mit ihnen Zeit zu ver­brin­gen, Kon­takte zu knüpfen und freu­en uns auf eine zu­künf­tige Zu­sammen­arbeit mit bei­den. Wir hof­fen zu­dem, dass unse­re Gäs­te beide ihre Zeit in Bay­ern ge­nos­sen ha­ben und freu­en uns da­rauf sie bei der nächsten Ge­le­gen­heit wie­der zu tref­fen.

Text:
Jonas Sch­mitt, Elitestudiengang „Bavarian Graduate School of Computational Engineering“