Elitenetzwerk: Topologische Isolatoren

Topologische Isolatoren

Ziel des Kollegs ist die Erforschung der Ei­gen­schaf­ten und potenziellen An­wen­dungs­mög­lich­keiten to­po­lo­gi­scher Isolatoren. Diese sind Festkörper mit be­son­de­ren elek­tro­ni­schen Charak­teristika, ihre Oberflächen oder Ränder sind elektrisch leitend, während das Innere des Materials gleichzeitig isolierend ist. Der Spin der Elektronen spielt zudem eine ent­schei­den­de Rolle, was diese Materialien neben ihrem au­ßer­ge­wöhn­li­chen wis­sen­schaftlichen Wert zu idealen Kandidaten für spintronische Bauelemente macht. 

Das Doktorandenkolleg in der Übersicht

AbschlussPromotion
Promotions­dauerSechs Semester
StudienorteWürzburg, Regensburg 
Zugangs­voraus­­setzungenMaster-Abschluss im Bereich Physik und Nano­struk­tur­technik oder ähnlichen Fachgebieten
Unterrichts­spracheEnglisch
Bewerbungs­frist01. Juni 2019
Hier geht es zur Bewerbung
LeitungProf. Dr. Laurens Molenkamp
OrganisationProf. Dr. Sven Höfling
E-Mail an den Koordinator senden
Weitere InformationenWebpräsenz Topologische Isolatoren

Topologische Fragestellungen beantworten

Im Rahmen des Internationalen Dok­to­ran­den­kollegs „Topologische Isolatoren“ werden im Besonderen die Eigenschaften der to­po­lo­gischen Isolator­sys­te­me HgTe, Bi2Se3 und InAs/GaSb untersucht. Die ex­pe­ri­men­tellen und theo­re­tischen Unter­suchungen kon­zen­trieren sich auf Interferenzeffekte, Zu­stands­dichte, THz Transport und Elektron-Phonon-Kopp­lung in diesen Systemen sowie auf die Analyse von to­po­lo­gischen Isolator/ Supra­leiter Hybridstrukturen.

Das Inter­nationale Doktoranden­kolleg „To­po­lo­gi­sche Iso­latoren“ quali­fi­ziert Dokto­ran­dinnen und Dokto­ran­den in Bereichen der Material­her­stel­lung, der Bau­teil­ent­wick­lung und Ma­ter­ial­cha­rak­te­ri­sie­rung und er­mög­licht dadurch innovative, me­tho­disch hoch­moderne und inter­national verortete For­schungs­projekte zu entwickeln und er­folg­reich durchzuführen.

Bayerische Wissenschaft im internationalen Forschungsumfeld

Das Kolleg „Topologische Isolatoren“ zeich­net sich, verglichen mit be­reits ex­is­tie­ren­den Doktoranden­programmen, durch die In­ter­na­ti­o­na­li­tät der durch­ge­füh­rten For­schungs­projekte aus.


Durch renom­mierte internationale Ko­ope­ra­tions­partner im In- und Aus­land, wie bei­spiels­weise der Universität Tokio, der Har­vard Uni­versität und der Stanford Uni­ver­sität, bietet das Internationale Dok­to­ran­den­kolleg „Topologische Iso­la­to­ren“ den Dok­to­ran­din­nen und Dok­to­ran­den eine an­spruchs­volle Tätigkeit in einem sehr in­ter­na­ti­o­na­len aka­de­mischen Umfeld.

Porträtfoto: Prof. Dr. Laurens Molenkamp

Insbesondere bedeutet das Internationale Doktorandenkolleg für uns, dass wir unsere internationalen Kontakte in Tokio und Stanford ausweiten und in einem viel größeren Rahmen für Doktorandinnen und Doktoranden nutzbar machen können.

Prof. Dr. Laurens Molenkamp

Dabei sind wissenschaftliche Gastaufenthalte in Instituten der Ko­ope­ra­tions­partner es­sen­tiel­ler Bestandteil der wis­sen­schaft­lichen Aus­bil­dung der Dok­to­ran­din­nen und Dok­to­ran­den.

Aus dem Doktorandenkolleg

EP2DS / MSS-19

Gemeinsame Konferenz aus EP2DS-23 und MSS-19 an der Julius-Maximilians-Universität

Zum Bericht

Detailaufnahme: Die linke Hand hält einen Haftnotizblock fest, die rechte Hand notiert etwas auf ein Post-it in diesem Block.

Jährliches Doktorandentreffen

Dieses Jahr fand es in Prag (Tschechische Republik) statt, um aktuelle und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich topologischer Isolatoren zu diskutieren und auszutauschen.

Zum Bericht

Personen auf Treppe.

Einblicke in die Forschungsarbeit

Wegweiser in die Zukunft

Raphael Kozlovsky beschäftigt sich in seiner Forschungsarbeit mit den Eigenschaften von nanometergroßen Drähten, die aus bestimmten topologischen Isolatormaterialien bestehen.

Heiß und kalt

Valentin L. Müller beschäftigt sich in seiner Forschungsarbeit mit der Herstellung von wenigen Mikrometer großen Strukturen basierend auf dem topologischen Isolator Quecksilbertellurid.

Exziton-Polaritonen

Tristan Harder forscht an Exziton-Polaritonen in periodischen Potenziallandschaften und untersucht insbesondere deren topologische Eigenschaften.