Elitenetzwerk: i-Target: Immunotargeting of Cancer

i-Target: Immunotargeting of cancer

Tumorerkrankungen stellen ein medizinisches, gesellschaftliches und öko­no­misches Problem zunehmenden Ausmaßes dar. Früh­er­ken­nungs­maß­nah­men und stark verbesserte operative, me­di­ka­men­tö­se und strah­len­the­ra­peu­tische Be­hand­lun­gen erreichen zwar häu­fig eine Heilung in frühen Stadien. Doch die Prognose der meisten Tumore im fort­ge­schrit­tenen Stadium ist wei­ter­hin schlecht. Eine wichtige Erkenntnis des ver­gan­ge­nen Jahr­zehnts ist, dass das körpereigene Immun­system genutzt werden kann, um Patienten zu behandeln.

Das Doktorandenkolleg in der Übersicht

AbschlussPromotion
Promotions­dauerAcht Semester
StudienorteMünchen, Erlangen
Zugangs­voraus­­setzungenMaster-Abschluss in den Natur­wissen­schaften; Studierende der Medizin mit sehr gutem Ergebnis im ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (Physikum) können sich ebenfalls bewerben.
Unterrichts­spracheEnglisch
Bewerbungs­fristNach Ausschreibung
LeitungProf. Dr. med. Stefan Endres
OrganisationPD Dr. med. Sebastian Kobold
E-Mail an den Koordinator senden
Weitere InformationenWebpräsenz i-Target: Immunotargeting of cancer

Innovative Immuntherapien international erforschen

Diese neue Therapiesäule, das körpereigene Im­mun­sys­tem im Kampf gegen Tumore zu nutzen, ist derzeit Gegenstand intensiver wissen­schaft­licher und klinischer Ent­wick­lung. Der Bedarf an gut aus­ge­bil­de­ten Wis­sen­schaft­ler­in­nen und Wissen­schaftlern in diesem Gebiet steigt in Industrie und Aka­demie rasant an.

Bisher gab es im deutschen Raum kein Programm, das gezielt in der prä­kli­ni­schen Ent­wick­lung von Tumor­immun­thera­pien aus­bil­det. Zehn bayer­ische Hoch­schul­lehr­er­in­nen und -lehrer haben sich unter Feder­führung der Lud­wig-Maxi­mi­lians-Uni­ver­si­tät Mün­chen zu­sam­men­ge­schlossen, um inno­va­tive Immun­therapien zu er­for­schen und be­gabte Promo­vie­rende in ei­nem kompe­titiven Umfeld aus­zu­bil­den.

Porträtfoto: Prof. Dr. Stefan Endres

Die Förderung durch das Elitenetzwerk Bayern erlaubt die inhaltliche Vernetzung führender Forschungsgruppen in Bayern zur Immuntherapie von Tumoren – einem der wissenschaftlich und klinisch aktuellsten Forschungsgebiete in der Biomedizin.

Prof. Dr. Stefan Endres

Das Ausbildungsprogramm, welches in Zu­sam­men­ar­beit mit in­ter­na­ti­o­na­len Ex­per­tin­nen und Experten entwickelt wurde, umfasst wöchent­liche Seminare, vier­tel­jähr­liche Work­shops und jährliche Kon­fe­ren­zen. Ein besonderes Merkmal des Programms ist die starke Beteiligung der Industrie und die Bildung internationaler Kol­la­bo­ra­ti­o­nen als integraler Bestandteil der Dok­to­ran­den­pro­jekte.

Aus dem Doktorandenkolleg

Harvard Retreat 2019

Die langjährige Partnerschaft von „i-Target“ mit dem Harvard Immunology-Program wächst weiter.

Zum Bericht

Zwei Doktoranden stehen Schulter an Schulter vor dem Eingang der Harvard Medical School.

Ausgezeichnet

Ein Forscherteam aus dem „i-Target"-Kolleg wird für seine T-Zelltherapieplattform mit dem m4-Award prämiert.

Zum Bericht

Drei Wissenschaftler haben eine Urkunde in der Hand und lächeln in die Kamera. Daneben steht links die Ministerialdirektorin und rechts der Geschäftsführer der BioM

Einblicke in die Forschungsarbeit

Anti-PD-1 Antikörper

Philipp Metzger beschäftigte sich in seiner Promotion mit der Rolle von suppressiven myeloiden Zellen im Bauchspeicheldrüsenkrebs und ihrer Reprogram­mierbarkeit.

T-Zellen und Inter­leukin 21

Romy Loschinski erforscht in ihrer Doktor­arbeit den Ein­fluss von Inter­leukin 21 auf den Meta­bo­lis­mus, die Fitness und die Differenzierung von T-Zellen.

Neue T-Zelltherapie Technologie 

Frau Karches forschte im Rahmen ihrer Promotion an einer gezielten und kontrollierbaren T-Zelltherapie zur Behandlung von Krebserkrankungen