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Aktuelles von den Forschungsstipendiatinnen und -stipendiaten sowie aus den Internationalen Nachwuchsforschergruppen

Susanne Thürigen erhält Dr. Walther-Liebehenz-Preis

Susanne Thürigen wurde 2018 an der LMU München im Fach Kunstgeschichte promoviert. Ihre Doktorarbeit zum Thema „Formen des Wissens. Astronomische Tischuhren in Süddeutschland zwischen 1450 und 1650“ entstand im Rahmen einer Doktorandenstelle in der Nachwuchsforschungsgruppe „Vormoderne Objekte. Eine Archäologie der Erfahrung“ des Elitenetzwerks Bayern. Seit August 2018 ist Susanne Thürigen wissenschaftliche Volontärin an den Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden.

Prof. Werner Rutz und Daniel Graepler (Dr.-Walther-Liebehenz-Stiftung), Lea Felicitas Döding (zweite Preisträgerin), Prof. Michael Thimann (Kunstgeschichtliches Seminar Göttingen), Susanne Thürigen, Prof. Manfred Luchterhandt (Kunstgeschichtliches Seminar Göttingen) Bildnachweis: Kunstgeschichtliches Seminar Göttingen, © Jorun Ruppel

Neben Susanne Thürigen wurde auch Lea Felicitas Döding aus Berlin mit dem Dr. Walther-Liebehenz-Preis für ihre herausragende Leistung auf dem Gebiet der Kunsthistorischen Objektwissenschaft ausgezeichnet.

In der Pressemitteilung der Georg-August-Universität Göttingen werden die Arbeiten von Susanne Thürigen und Lea Felicitas Döding folgendermaßen gewürdigt:

"In ihrer Arbeit untersucht Thürigen, wie sich die Uhrmacher das mathematische und astronomische Wissen für den Bau astronomischer Tischuhren aneigneten und welche gestalterischen Mittel sie nutzten, um sich als technische Virtuosen und anspruchsvolle Astronomen zu inszenieren. „Die Arbeit bewegt sich auf einem Feld, das an der Universität durch das geplante Forum Wissen und die neu eingerichtete Professur für ‚Materialität des Wissens’ besonders aktuell ist“, so der Leiter der Fachjury, Prof. Dr. Michael Thimann vom Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Göttingen. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Thürigen wurde 2018 an der Ludwig- Maximilians-Universität in München promoviert. Döding erforschte in ihrer Masterarbeit an der Freien Universität Berlin eine wichtige Objektgruppe der Tischkultur des 18. Jahrhunderts. Die Jury würdigte ihre Arbeit als eine „objektwissenschaftliche kunsthistorische Studie im besten Sinne, bei der Fragen der Materialität und der Dingkultur ins Zentrum rücken, die den fachlichen und methodischen Weitblick der Verfasserin unter Beweis stellen“. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert."

Zur vollständigen Pressemitteilung der Georg-August-Universität Göttingen:

https://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?id=5525

 

 

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