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Studienstiftung des deutschen Volkes

Die Durchführung des Max Weber-Programms obliegt der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V., dem größten deutschen Begabtenförderungswerk. Am 1. Oktober 2005 trat ein Kooperationsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und der Studienstiftung in Kraft. Darin hat der Freistaat Bayern der Studienstiftung des deutschen Volkes die Durchführung des im Bayerischen Eliteförderungsgesetz (BayEFG) verankerten Exzellenzprogramms für die Studienförderung sowie die Auswahl der Studierenden übertragen. Mit dem Max Weber-Programm Bayern führt die Studienstiftung erstmalig eine Begabtenförderung auf Länderebene durch.

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist mit über 13.000 Stipendiaten das größte und zugleich das älteste deutsche Begabtenförderungswerk. Sie ist politisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig. Die Studienstiftung betreibt Nachwuchsförderung für Wissenschaft, Wirtschaft, öffentliche Verwaltung und Kunst. Durch ihr Förderprogramm vermittelt sie wissenschaftliche Vertiefung, fachübergreifenden Dialog, Weltoffenheit und internationale Erfahrungen. Finanziell wird die Studienstiftung vom Bund, den Ländern und Kommunen sowie von zahlreichen Stiftungen, Unternehmen und privaten Spendern getragen. Die Studienstiftung wurde 1925 in Dresden gegründet, im Jahr 1934 aufgelöst und 1948 in Köln als eingetragener Verein neu gegründet. Seit ihrem Bestehen hat sie mehr als 50.000 besonders begabte Studierende und Doktoranden unterstützt.

Die Durchführung des Max Weber-Programms nimmt die Studienstiftung grundsätzlich unabhängig von ihren Pflichten im bundesweiten System der Begabtenförderung wahr. Allerdings bestehen Kooperationen im Programmbereich (z.B. bei den Sommerakademien, den Sprachkursen und den Wissenschaftlichen Kollegs). Die Auswahl der Studierenden für das Max Weber-Programm Bayern wird getrennt von der Auswahl der Studierenden für die Studienstiftung durchgeführt.