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Namenspatron: Max Weber

Max Weber (Foto: Leif Geiges)[Bildunterschrift / Subline]: Max Weber, 1919 (Foto: Leif Geiges)

Max Weber (geb. 1864 in Erfurt - gest. 1920 in München) als Namenspatron eines Programms, mit dem besonders begabte Studierende an bayerischen Hochschulen gefördert werden? Max Weber war Preuße und verbrachte den größten Teil seines Lebens in Heidelberg. Erst seine letzten Lebensjahre führten ihn als Professor nach München.

Aber bei der Wahl des Namenspatrons ging es nicht um dessen geographische Herkunft. Max Weber, der Begründer der modernen Soziologie, beschäftigte sich mit den Auswirkungen von Kapitalismus und Bürokratie auf die Freiheit des Menschen, die er bedroht sah. Viele seiner Erkenntnisse sind heute noch aktuell oder wirken fort.

Ein Vortrag, den Weber 1917 in München hielt, trägt den Titel "Wissenschaft als Beruf". Hier benennt Weber, was heute noch für jeden Wissenschaftler gilt: "'Persönlichkeit' auf wissenschaftlichem Gebiet hat nur der, der rein der Sache dient." (Max Weber: Wissenschaft als Beruf. Reclam, Stuttgart 1995, S. 15). Max Weber war Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.