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Aktuelles aus dem Max Weber-Programm

Kontaktseminar Wirtschaft in Beilngries

Vom 4. bis 5. November fand das zweite „Kontaktseminar Wirtschaft“ des Max Weber-Programms in Beilngries statt, an dem insgesamt 40 Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie elf Unternehmensvertreter teilnahmen.

Nach der Ankunft im ABG Tagungszentrum und einer ersten kleinen Getränkestärkung fand im Plenum eine gemeinsame kurze Einführungsveranstaltung statt. Zunächst begrüßten Herr Dr. Hätscher und Frau Roos uns Teilnehmer sowie die anwesenden Vertreter/-innen der vier teilnehmenden Unternehmen und gaben eine kleine Einführung zur Bedeutung und den Chancen eines solchen Kontaktseminars. Im Anschluss hatten die Unternehmensvertreter die Möglichkeit, sich und ihre Unternehmen kurz vorzustellen.

Nach dem Mittagessen konnten wir dann unsere Zimmer beziehen, noch den letzten Schliff an die „angemessene Kleidung fürs Bewerbungsgespräch“ anlegen und uns fertig für die Interviewrunden machen. Die schicken Outfits gaben dem Ganzen einen richtigen Businesskontext, und man konnte sich sehr gut in die Atmosphäre eines Bewerbungsgesprächs hineinfühlen. Die anfänglichen Befürchtungen, dass die Interviewsituation mit den vier „Zaungästen“, die das Gespräch im Hintergrund verfolgen konnten, vielleicht unangenehm sein könnte, waren völlig unbegründet. Die Feedbacks der Unternehmensvertreter und auch die Rückmeldungen der zuschauenden Teilnehmer waren wirklich hilfreich und ich konnte auch für mich persönlich viel daraus lernen und wertvolle Anregungen für zukünftige „echte“ Bewerbungsgespräche mitnehmen. Auch die Rolle als Zaungast in den Gesprächen der anderen Stipendiaten war äußerst lehrreich und man konnte so verschiedene Arten von Bewerbungsgesprächen und die unterschiedlichen Herangehensweisen der Unternehmen – vom lockeren Gespräch bei einem Start-up, in dem man selbst die Themen wählen konnte, bis zur Case Study bei einer Unternehmensberatung – sehen. Ich selbst hatte mein Interview bei einer Unternehmensberatung und nachdem ich bisher noch nicht so viel mit Case Studies zu tun hatte, war es für mich eine tolle Gelegenheit, ein solches Interview einmal ausprobieren zu können und dann auch noch eine direkte Rückmeldung dazu zu bekommen.

Im Anschluss an das Abendessen erwartete uns dann noch der „Markt der Möglichkeiten“, auf dem neben Badeenten als einem der gefragtesten Giveaways vor allem die Möglichkeit auf uns wartete, noch einmal im informelleren Kontext mit einzelnen Unternehmensvertretern an kleinen Messeständen ins Gespräch zu kommen, um zum Beispiel konkretere Fragen zur Karriereplanung oder Einstellungsmöglichkeiten stellen zu können. Danach stand dann nur noch der Ausklang des Tages in der Open Bar auf dem Plan.

Gestärkt vom Frühstück starteten wir dann am nächsten Tag gleich in den ersten Workshop. Jedes der vier Unternehmen bot dabei einen Workshop an, und man wurde im Vorhinein zwei verschiedenen Workshops zugeteilt.

In meinem ersten Workshop bei einem Start-up-Unternehmen konnten wir noch einmal genauere Infos zu den Hintergründen des Start-ups und dessen Entwicklung erfahren und auch Fragen stellen. Anschließend wurden uns Projektmanagement-Methoden vorgestellt, und wir konnten diese auch bei einem Klopapierkugelrollspiel praktisch und mit viel Spaß ausprobieren.

Nach dem Mittagessen stand der zweite Workshop bei einer Unternehmensberatung auf dem Plan, bei dem es um das Thema Klimawandel und Energiewandel ging und in dem wir viele neue und interessante Einsichten und Infos zu der Thematik erhalten konnten.

Eine letzte Kaffee- und Kuchenrunde stellte dann den Ausklang der Veranstaltung dar und wir traten alle unsere Heimreise an.

Alles in allem war es wirklich eine tolle Erfahrung in einer schönen Umgebung im Altmühltal mit tollen und interessanten Leuten und vielen neu geknüpften Kontakten.

Text: Katharina Pfaffinger, Psychologie, LMU München
Fotos: Louise Roos, Max Weber-Team

 

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