ELITE NETZWERK BAYERN

English  Sprachen Icon  |  Gebärdensprache  |  Leichte Sprache  |  Kontakt


Elitestudiengänge

Kulturwissenschaften des Vorderen Orients

Universität Bamberg / Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg

Kulturwissenschaften

Abschlussart: Master of Arts


Studiendauer: 4 Semester (oder 8 Semester in Teilzeit)


Studienort: Bamberg, Erlangen



Unterrichtssprache: Deutsch und Englisch


Zulassungsvoraussetzungen: Bachelor of Arts (Bewerbung auch schon in der Abschlussphase möglich) aus dem weiten Bereich Orientalistik oder gleichwertig


Bewerbungsfrist: 15. September

Kulturelle Diversität und historisch weit zurückreichende Verflechtungen prägen die Gesellschaften des Vorderen Orients bis heute. Dynamik und Vielfalt dieser Kulturen sind Gegenstand des Elite-Masterstudiengangs.

Bis in die 1990er Jahre sahen sich die orientalistischen Disziplinen häufig mit dem Vorwurf mangelnden Gegenwarts- und Praxisbezugs konfrontiert. Dieses Bild hat sich grundlegend gewandelt. Mittlerweile stehen aktuelle Problem- und Konfliktfelder (z. B. Islamismus) so sehr im Fokus, dass deren historische Wurzeln, aber auch der kulturelle Reichtum der islamisch geprägten Kulturen wie ihre Verflechtungen untereinander und mit den Minderheitskulturen aus dem Blick zu geraten drohen. Solchen reduktionistischen Tendenzen arbeitet der Elite-Masterstudiengang dezidiert entgegen. Gegenüber heute vorherrschenden Tendenzen der Orientforschung, sich vorrangig auf aktuelle Problem- und Konfliktfelder zu konzentrieren, wird dieser Studiengang die Relevanz kulturhistorischer Fragestellungen für die Gegenwart verdeutlichen.

Für den Studiengang wird die deutschlandweit nahezu einmalige Dichte an Orientfächern der Universitäten Bamberg und Erlangen nutzbar gemacht. Die Hauptphilologien des Vorderen Orients (Arabisch, Persisch, Türkisch und Hebräisch) dienen als Basis für die Erforschung von Vielfalt und kulturellem Wandel der Region. Die beteiligten geistes- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen und die Studienstruktur machen einen transdisziplinären und transkulturellen Ansatz möglich, der über die vorgegebenen Sprachgrenzen und inhaltlichen Fokussierungen der jeweiligen Einzeldisziplinen hinaus geht. Dabei werden die Verflechtungen der diversen islamisch geprägten Kulturen untereinander sowie mit den Minderheitskulturen als ein historisches Langzeitphänomen intensiv untersucht. Die Studierenden erproben forschungsbezogene Herangehensweisen unter besten Studienbedingungen: interdisziplinäre Themenseminare, Einbindung von Gastdozenten aus international renommierten Forschungseinrichtungen, Workshops und der Erwerb von Soft Skills. Das anspruchsvolle Studienprogramm bereitet optimal auf eine spätere wissenschaftliche Tätigkeit vor.


Kontakt (Sprecher)
Prof. Dr. Lorenz Korn

Kontakt (Koordinatorin)
Dr. Schayan Gharevi