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Elitestudiengänge

Biomedical Neuroscience

Technische Universität München

Biomedical Neuroscience

Abschlussart: Master of Science


Studiendauer: 4 Semester


Studienort: München



Language of Instruction: English


Zulassungsvoraussetzungen: Bachelor oder gleichwertiger Studienabschluss in einem naturwissenschaftlichen Fach, wie Biologie, Chemie, Molekulare Medizin, Physik oder Staatsexamen in einem medizinischen Studienfach


Bewerbungsfrist: 31. Mai (31. Juli in 2018), Beginn nur zum Wintersemester

Neurologische und neuropsychiatrische Erkrankungen sind ein zunehmendes Problem in alternden Gesellschaften. Aus diesem Grund sind gesteigerte Forschungsanstrengungen im Bereich der neurowissenschaftlichen Grundlagen sowie neuropsychiatrischer Krankheitsbilder zwingend notwendig.

Der Elitestudiengang Biomedical Neuroscience ist folgerichtig unter Beteiligung von Dozierenden aus den Naturwissenschaften und aus dem klinischen Bereich interdisziplinär ausgerichtet. Ziel des Studiengangs ist eine intensive Vermittlung vertiefter Kenntnisse auf den Gebieten der Neurowissenschaften und neuro-psychiatrischer Erkrankungen. Schwerpunkte der Ausbildung sind insbesondere zelluläre und systemische Neurobiologie, molekulare Neurochemie und -genetik, Methoden der neurowissenschaftlichen Forschung sowie Mechanismen neuropsychiatrischer Erkrankungen. Die Vermittlung von Fachwissen umfasst theoretische und methodische Grundlagen und wird durch projektbezogene wissenschaftliche Arbeiten in den Instituten hochqualifizierter Wissenschaftler ergänzt. Zusätzlich werden weitere Schlüsselqualifikationen, wie Datenanalyse, wissenschaftliche Ethik, Management und Kommunikation vermittelt. Durch Laborrotation und praktischer wissenschaftlicher Arbeit lernen die Studierenden die in den Neurowissenschaften und in der klinischen Forschung verbreiteten Methoden und können deren Einsatzmöglichkeiten beurteilen. Einige dieser Methoden lernen sie in Laborpraktika anzuwenden. Dazu gehört das Auswerten wissenschaftlicher Daten sowie die Anwendung statistischer Verfahren. Darüber hinaus beinhaltet die Ausbildung für wissenschaftliches Arbeiten unverzichtbare Elemente, wie die Planung experimenteller Projekte unter Berücksichtigung der wissenschaftlicher Literatur, sowie die Zusammenfassung und Präsentation wissenschaftlicher Daten. Neben diesen Qualifikationen erwerben die Absolventinnen und Absolventen auch fachübergreifende Kompetenzen, wie beispielsweise ethische und soziale Aspekte der Neurowissenschaften.

Durch die interdisziplinäre Ausbildung besitzen die Absolventen/innen vertieftes Wissen im neuro-biomedizinischen Bereich und schließen damit die Lücke zwischen der medizinischen und der rein naturwissenschaftlichen Ausbildung. Sie sind ideale Kandidaten und Kandidatinnen für Doktorandenprogramme, die auf dem Gebiet der biomedizinischen Neurowissenschaften angeboten werden. Bedarf an Bewerbern und Bewerberinnen, mit diesem Profil besteht sowohl bei den großen pharmazeutischen Konzernen als auch bei den zahlreichen neu gegründeten Unternehmen.


Kontakt (Sprecher)
Prof. Dr. Pascal Berberat
Prof. Dr. Arthur Konnerth
Prof. Dr. Thomas Misgeld