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Elitestudiengänge

Bavarian Graduate School of Computational Engineering

TU München (Sprecheruniversität), Universität Erlangen-Nürnberg

bgce

Studiendauer: 4 Semester


Studienorte: München, Erlangen


Zugangsvoraussetzungen: Bachelor


Unterrichtssprache: Englisch

Viele technische Innovationen können zukünftig nur noch in interdisziplinären Teams entwickelt werden, in denen Ingenieure, Mathematiker und Informatiker eng zusammen arbeiten. Realitätsnahe Simulationen mit leistungsfähigen Rechnern stellen dabei eine Schlüsseltechnologie dar. Deren Beherrschung ermöglicht einen entscheidenden Entwicklungsvorsprung in der weltweiten Konkurrenz in fast allen Disziplinen.

Wissenschaftler, die in solchen interdisziplinären Teams zusammenarbeiten, brauchen vertiefte Kenntnisse in allen Teildisziplinen, wie sie in den traditionellen Studiengängen nicht vermittelt werden. An der Technischen Universität München und der Universität Erlangen-Nürnberg wurden deshalb schon vor Jahren interdisziplinäre, internationale Masterstudiengänge in den Bereichen „Computational Mechanics" (COME), „Computational Science and Engineering" (CSE) und „Computational Engineering" (CE) eingerichtet. Diese Studiengänge bilden die Grundlage für die Bavarian Graduate School of Computational Engineering.

Unter Beibehaltung der bereits erfolgreich eingeführten Abschlüsse eines Master of Science, wird für die Elitestudierenden in der Bavarian Graduate School of Computational Engineering (BGCE) ein Master of Science mit Honors-Zertifikat vergeben. Die BGCE stellt somit ein Umbrella-Konstrukt für die Basisstudiengänge COME, CSE und CE dar. Eine neue, stark projektspezifische und forschungsorientierte Ausbildungskomponente und die Nutzung von Synergien zwischen den Themengebieten und Standorten erweitern das bisher vorhandene Lehrangebot erheblich.

Viele Simulationsaufgaben stellen hohe Anforderungen an die Rechenleistung der verwendeten Computersysteme. Bayern steht in der Nutzung von Höchstleistungsrechnern dank der Initiativen der bayerischen Staatsregierung zur Ausstattung mit Rechenkapazität und zur Förderung der Forschung unter den deutschen Bundesländern klar an erster Stelle. Mit dem Höchstleistungsrechner SuperMUC steht im Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) in Garching bei München ein Supercomputer, der in der Liga der schnellsten der Welt mitspielt (Platz 22 der Top-500-Liste im November 2015), der zudem über eine in dieser Größenordnug einmalige Heißwasserkühlung verfügt, die den Energieverbrauch verringert. Rechnerinfrastruktur und wissenschaftliches Umfeld bieten damit ideale Voraussetzungen für die Bavarian Graduate School of Computational Engineering.

Forschungshighlights aus dem Studiengang


Gefördert durch:
  • Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst;
  • Elitenetzwerk Bayern:
  • 1. April 2005 - 31. März 2015 (Förderphase)
  • TU München, Universität Erlangen-Nürnberg
  • seit 1. April 2015 (Anschlussphase)

Kontakt (Sprecher)
Prof. Dr. Hans-Joachim Bungartz

Der Studiengang vermittelt die Methodik des Advanced Computing für Simulationsanwendungen aus Natur- und Ingenieurwissenschaften – und zwar auf höchstem Niveau. Prof. Dr. Hans-Joachim Bungartz, Sprecher des Elitestudiengangs