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Aktuelles aus den Elitestudiengängen

Italienische Reise

Studierende des Elitestudienprogramms „Bavarian Graduate School of Computational Engineering“ nahmen auch 2018 wieder in großer Zahl an der Ferienakademie im Sarntal (Südtirol) teil. Diese Sommerschule wird von den der TU München, der FAU Erlangen-Nürnberg und der Universität Stuttgart gemeinsam organisiert.

BGCE-Studierende bei der Ferienakademie: Hohe Gipfel und hohe Motivation

Studierende des Elitestudiengangs "Bavarian Graduate School of Computational Engineering" (BGCE) nehmen regelmäßig an interdisziplinären Kursen der Ferienakademie teil. Diese Sommerschule in Südtirol wird von der TU München, der FAU Erlangen-Nürnberg und der Universität Stuttgart gemeinsam organisiert. Das Programm der Ferienakademie passt, insbesondere mit Kursen im Bereich der rechnergestützten Simulation, perfekt zur interdisziplinären Ausbildung in BGCE.

Konzept der Ferienakademie

Seit 1984 gibt es die Ferienakademie. Das Konzept ist angelehnt an die Sommerakademien der Studienstiftung des deutschen Volkes und ist - wie der Name schon verrät - eine Kombination aus Ferien und Akademie: Sehr gute und motivierte Studierende sollen neben spannenden Wissenschaftsthemen die Möglichkeit zu intensivem Kontakt untereinander sowie zu Professoren und Mitarbeitern über Standorte und Disziplinen hinweg erhalten. Mit dem Sarntal nördlich von Bozen in Südtirol hat die Ferienakademie einen treuen Gastgeber und perfekte Bedingungen gefunden. Neben Wanderungen gehören auch Schach- und Tischtennisturniere sowie der Lauf um den Durnholzer See zum etablierten Programm der Ferienakademie.

Ein Highlight jagt das nächste

Highlight 1: München - Erlangen - Stuttgart

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ferienakademie kommen von drei verschiedenen Universitätsstandorten: München, Erlangen, und Stuttgart. Und genau diese Mischung macht eine Kursteilnahme so interessant, denn jeder Standort setzt andere Schwerpunkte und bereichert so die Sichtweise auf dasselbe Problem. Studierende der "Bavarian Graduate School of Computational Engineering" kennen diesen Aspekt bereits in Grundzügen aufgrund des standortübergreifenden Aufbaus ihres Elitestudienprogramms in Erlangen und München.

Highlight 2: Gelebte Interdisziplinarität

Und noch eine Facette der Ferienakademie passt perfekt zu der Ausrichtung von BGCE: gelebte Interdisziplinarität. Im Rahmen der Ferienakademie werden die zehn bis zwölf Kurse auf fünf Gasthöfe verteilt untergebracht. Die Mischung der Kurse mit ihren Themen und Teilnehmerinnen und Teilnehmer in jedem Gasthof sorgt dafür, dass der eigene Horizont erweitert wird. Man bekommt immer auch andere Themen und Fachrichtungen mit, und wenn es nur bei Gesprächen während der Mahlzeiten oder des gemeinsamen Wanderns ist. Oft entstehen so dauerhafte Kontakte über Fächergrenzen und den eigentlichen Ferienakademie-Aufenthalt hinaus.

Erfahrungen in 2018

Jedes Jahr gibt es drei Kurse bei der Ferienakademie, die sich thematisch mit rechnergestützter Simulation physikalischer oder ingenieurtechnischer Probleme beschäftigen. 2018 waren dies:

 · Kurs 4: Multiscale Problems in Mechanics: Models - Simulation - Application

 · Kurs 5: Simulation of Fluids and Wave Phenomena - High Order, High Performance, High Productivity

 · Kurs 6: Accelerating Physics Simulations with Deep Learning

BGCE-Studierende nahmen vor allem (aber nicht nur) an diesen Kursen teil. In den letzten Jahren haben Studierende insbesondere von tollen Erfahrungen in Projektkursen berichtet. Zum Beispiel simulierten die Studierenden im oben genannten Kurs 5 in einer Projektphase den Tohoku-Tsunami von 2011, der auch für die Katastrophe in Fukushima verantwortlich war. Auch in 2019 wird es wieder ein interessantes Kursprogramm im Rahmen der Ferienakademie geben. Organistorinnen und Organisatoren und Dozierende freuen sich bereits jetzt wieder auf ein buntes und spannendes Teilnehmerfeld im Herbst.

Text: Elitestudiengang "Bavarian Graduate School of Computational Engineering"
Bild: David Holzmüller

veröffentlicht am