ELITE NETZWERK BAYERN

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Aktuelles aus den Elitestudiengängen

Befragung der Elitestudiengänge im Sommersemester 2019

Im Zeitraum vom 9. Mai 2019 bis zum 4. Juli 2019 wurden alle Studierenden in den Elitestudiengängen online anonym zu ihrer Zufriedenheit mit dem Elitenetzwerk Bayern befragt.

Wie zufrieden sind Sie mit folgenden Bereichen Ihres Elitestudiengangs? (1 = sehr zufrieden bis 5 = überhaupt nicht zufrieden, nmax = 808)

Von den 1543 angeschriebenen Studierenden haben insgesamt 811 Studierende, dies sind 52 Prozent, an der Befragung des Elitenetzwerks Bayern teilgenommen.

  • Die Zufriedenheit ist hoch. In vier von sieben Kategorien in Bezug auf die Betreuungssituation werden Zufriedenheitswerte zwischen 55 und 73 Prozent erreicht. Insbesondere das Klima zwischen den Studierenden sowie zwischen diesen und den Dozentinnen und Dozenten stechen bei den allgemeinen Kriterien als sehr positiv heraus. Aber auch inhaltliche Kriterien wie Struktur und Aufbau des Studiengangs werden als besonders positiv wahrgenommen. Die Zufriedenheit in diesem Bereich liegt in zehn von elf Fällen bei über 60 Prozent.
  • Die Erfüllung hoher Erwartungen ist ebenfalls ein Qualitätsmerkmal der Elitestudiengänge. Das hohe Niveau der Ausbildung, die Interdisziplinarität und die anspruchsvolle Thematik der Studiengänge sind entscheidend für die Wahl des Studiengangs.
  • Die Betreuungssituation empfinden die Studentinnen und Studenten als zufriedenstellend. Sowohl die Betreuungsdichte (64 Prozent der Studierenden haben mehrmals im Semester die Möglichkeit zum Austausch), als auch die inhaltlichen Aspekte dieser Treffen werden von den Studentinnen und Studenten geschätzt. Die Kontinuität und die inhaltliche Auseinandersetzung und damit Unterstützung bei der Abschlussarbeit werden dabei besonders ernst genommen.
  • Auch wenn viele ausländische Studierende, vor allem die aus dem EU-Ausland, angaben, keine oder kaum Schwierigkeiten mit Behördenangelegenheiten gehabt zu haben, berichten einige von Problemen im Bereich Visum, generelle Behördengänge, Wohnungssuche und Anerkennung ausländischer schulischer Leistungen. Hier hat sich zu den Vorjahren keine Verbesserung eingestellt.
  • Die angebotenen Softskill-Seminare wurden von 12 Prozent der Studentinnen und Studenten besucht. Verbesserungspotential wird im Bereich der Veröffentlichung der Termine und der Verteilung auf die bayerischen Standorte gesehen.
  • Das Zugehörigkeitsgefühl zum Netzwerk ist durchwachsen und allgemein zeigt sich, dass lediglich ein Drittel der Befragten eine echte Identifikation mit dem Netzwerk spürt. Der programmübergreifende Kontakt innerhalb der Förderlinie der Elitestudiengänge scheint gegeben und auch mit dem Max Weber-Programm gibt es bei einem Drittel der Befragten Berührungspunkte.
  • Finanziell sind die meisten Studierenden von ihren Eltern und Familien abhängig (66 Prozent) und gehen zusätzlich noch einer Tätigkeit nach, um sich den Lebensunterhalt zu verdienen (75 Prozent). Auffällig ist, dass viele Studierende einer fachnahen Tätigkeit nachgehen. Auf die Frage, was die Studierenden noch mitteilen möchten, kam auch der Ruf nach mehr finanzieller Unterstützung oder Anstellungsmöglichkeiten im universitären Bereich, da das anspruchsvolle Studium und das Ausüben eines Nebenjobs sehr kräftezehrend seien.


Die vorliegenden Ergebnisse basieren auf der Online-Befragung im Sommersemester 2019.

Text und Grafik: Geschäftsstelle des Elitenetzwerks Bayerns

veröffentlicht am