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Aktuelles aus den Elitestudiengängen

Absolvent des Elitestudiengangs Aisthesis erhält den Heinrich Wölfflin-Preis 2015

Nikolas Werner Jacobs, Stipendiat des Max Weber-Programms und Absolvent des Elitestudiengangs "Aisthesis – Historische Kunst- und Literaturdiskurse" an der Universität Eichstätt-Ingolstadt, wurde mit dem Heinrich Wölfflin-Preis 2015 ausgezeichnet.

Nikolas Werner Jacobs vor dem Bild "Nikita" des Malers Alexei von Jawlensky aus dem Jahr 1910. In seiner Masterarbeit hatte er unter anderem über dieses berühmte Bildnis, das sich heute im Landesmuseum Wiesbaden befindet, geforscht.

Nikolas Werner Jacobs, Stipendiat des Max Weber-Programms und Absolvent des Elitestudiengangs Aisthesis – Historische Kunst- und Literaturdiskurse, ist für seine Masterarbeit zum Thema „Jawlenskys Maskerade. Entstehung, Entwicklung und Bedeutung der figuralen Werke von Alexej von Jawlensky aus den Jahren 1909 bis 1913” mit dem Heinrich Wölfflin-Preis 2015 ausgezeichnet worden.

Der mit 1000 Euro dotierte Preis wird jährlich vom Freundeskreis des Instituts für Kunstgeschichte der LMU München ausgeschrieben. Mit der Auszeichnung, die von einer Fachjury vergeben wird, sollen die besten Abschlussarbeiten eines Jahrgangs prämiert werden. Der seit 2002 bestehende Preis geht mit Jacobs erstmals an einen Absolventen des Aisthesis-Studiengangs des Elitenetzwerks Bayern. Die Preisverleihung fand am 4. Dezember im Institut für Kunstgeschichte in München statt, bei der Jacobs seine Forschungsarbeit im Rahmen eines Vortrags nochmals präsentierte. In seiner Arbeit hatte Jacobs zahlreiche Quellen über den russisch-deutschen Maler Alexej von Jawlensky neu erschlossen und neu bewertet. Auf diese Weise konnte Jacobs erstmals nachweisen, dass sich der Künstler aus dem Umkreis der Gruppe des Blauen Reiters in München in einigen seiner expressiven Bilder intensiv mit den Werken älterer Meister wie etwa Diego Velázquez oder Albrecht Dürer auseinandersetzte. Zudem wurde ein bislang unbekanntes Selbstbildnis Jawlenskys als solches entschlüsselt. Im kommenden Jahr sollen die Forschungsergebnisse publiziert werden.

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