ELITE NETZWERK BAYERN

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Konzept

Bayern hat mit dem Elitenetzwerk Bayern den internationalen Wettbewerb um die größten Talente in Wissenschaft und Forschung bereits frühzeitig aufgenommen. In den Jahren 2002/2003 wurde ein Gesamtkonzept entwickelt und zügig umgesetzt, mit dem besonders begabte Studierende sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler an bayerischen Hochschulen die bestmögliche Förderung erhalten.

Das Elitenetzwerk besteht aus fünf aufeinander abgestimmten Programmen:
• Elitestudiengänge
• Internationale Doktorandenkollegs
• Max Weber-Programm Bayern
• Forschungsstipendien
• Internationale Nachwuchsforschergruppen

Förderprogramme im Überblick

Förderung der Besten

Ziel des Elitenetzwerks ist es, die größten Talente an den bayerischen Hochschulen zu identifizieren und bestmöglich zu fördern. Die Sichtung der Talente beginnt bereits mit dem Abitur: Bayerns beste Abiturientinnen und Abiturienten haben nach Bestehen der Prüfung beim Ministerialbeauftragten die Möglichkeit, ins Max Weber-Programm Bayern aufgenommen zu werden. Sollten sich besondere Fähigkeiten erst während des Studiums zeigen, steht den Studierenden der Zugang ins Max Weber-Programm auch noch während des Studiums offen. Für Fortgeschrittene bieten wir Elitestudiengänge und Internationale Doktorandenkollegs. Herausragende Promovierende haben zudem unabhängig von den Kollegs die Möglichkeit, sich um ein Stipendium zu bewerben. Für die Postdoc-Phase wurden die Internationalen Nachwuchsforschergruppen eingerichtet. Somit bietet das Elitenetzwerk Bayern eine durchgehende Förderung für die Leistungseliten. 

Mit unseren attraktiven Angeboten möchten wir insbesondere auch leistungsfähige und motivierte Nachwuchskräfte aus dem Ausland für eine wissenschaftliche Forschungstätigkeit in Bayern gewinnen.

Eine starke Gemeinschaft

Kerngedanke des Elitenetzwerks ist die Vernetzung, und zwar sowohl zwischen den verschiedenen Wissenschaftsstandorten als auch über Grenzen einzelner Disziplinen hinweg. Unsere Elitestudiengänge und Doktorandenkollegs werden grundsätzlich als Kooperation mehrerer Universitäten angeboten. Miteinander vernetzte bayerische Universitäten in Partnerschaft mit ausländischen Spitzenhochschulen und außeruniversitären Einrichtungen schaffen ein optimales Umfeld für eine erfolgreiche Forschungstätigkeit.

Zur Vernetzung tragen auch Förderangebote bei, die für alle Mitglieder des Netzwerks offen stehen, beispielsweise die regelmäßigen Softskill-Seminare zu Themen wie Rhetorik, Präsentation, Konfliktmanagement, Führungskompetenzen, Selbstmanagement oder die professionelle Bewerbung. Die Seminare erstrecken sich über zwei bis vier Tage und werden von der Geschäftsstelle des Elitenetzwerks organisiert. Auch die interdisziplinäre Vortragsreihe Elitenetzwerk Bayern FORUM bietet mit ihren renommierten Sprechern an wechselnden Hochschulorten beste Möglichkeiten zur Vernetzung. Weitere netzwerkübergreifende Angebote wie das jährlich stattfindende Fußballturnier EliteCup oder die Teilnahmemöglichkeiten an der Lindauer Nobelpreisträgertagung runden das Angebot ab.

Exzellente Qualität

Ein Markenzeichen des Elitenetzwerks Bayern ist die exzellente Qualität der Förderprogramme. Garanten hierfür sind insbesondere die Gremien, die Expertenkommission, der Beirat für das Bayerische Eliteförderungsgesetz sowie der Strategiekreis. Sie begleiten das Elitenetzwerk inhaltlich und programmatisch und tragen wesentlich zur Qualitätssicherung bei. Internationale Doktorandenkollegs und Elitestudiengänge unterliegen einer begleitenden Evaluation und müssen sich nach drei bzw. vier Jahren der Förderung vor einem Fachausschuss bewähren. Im Jahr 2010 wurde zudem eine Evaluation des Gesamtprogramms mit einem äußerst positiven Ergebnis durchgeführt. Im Jahr 2017 wird gemäß dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz die zweite Gesamtevaluation durchgeführt.

"Das Elitenetzwerk Bayern eröffnet neue Wege und Möglichkeiten der Förderung: Unabhängig von ihrer Herkunft sollen talentierte und motivierte junge Menschen bestmöglich gefördert werden."