ELITE NETZWERK BAYERN

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Aktuelles

02.04.14

Ein Jahrzehnt Begabtenförderung – Das Elitenetzwerk Bayern feiert Jubiläum

Am 21. März feierte das Elitenetzwerk Bayern sein zehnjähriges Bestehen bei Kaiserwetter und königlichem Ambiente in der Orangerie von Schloss Nymphenburg in München. Die Jubiläumsfeier gestaltete sich dabei als ein Mix aus feierlicher Festveranstaltung und wissenschaftlichen Forendiskussionen, an denen sich die geladenen Gäste aktiv beteiligten. So erwies sich der Tag auf Schloss Nymphenburg als äußerst abwechslungsreich und interessant. Es war ein Tag, an dem man zum einen die Vergangenheit des Elitenetzwerks von der ersten Idee bis zur Umsetzung Revue passieren ließ. Zum anderen wurden die gegenwärtigen Chancen des Netzwerks und des ihm inhärenten Elite-Begriffs thematisiert. Natürlich durfte dabei der Blick in die Zukunft nicht fehlen und so wurden neben zukünftigen Perspektiven auch bestehende Herausforderungen (wie z.B. die konkurrenzfähige Ausgestaltung der Förderlinien) des Netzwerks diskutiert.

[Bildunterschrift / Subline]: Der Orangerietrakt des Schlosses Nymphenburg verleiht der Jubiläumsfeier ein ansprechendes Ambiente (Foto: Florian Freund).

Im Jahr 2004 begann das Elitenetzwerk mit seinen ersten Elitestudiengängen und Internationalen Doktorandenkollegs als landesweites Instrument der institutionellen Spitzenförderung. Heutzutage umfasst das Elitenetzwerk darüber hinaus das Max Weber-Programm Bayern, das Forschungsstipendienprogramm und die seit 2013 etablierten Internationalen Nachwuchsforschergruppen. Aktuell werden etwa 3.000 aktive Mitglieder im Elitenetzwerk gefördert. Zudem zählt das Netzwerk genauso viele Alumnae und Alumni, die durch ihre engagierte Alumniarbeit „ein Stück weit zurückgeben“, wie es der Bayerische Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle formulierte.

[Bildunterschrift / Subline]: Dr. Ludwig Spaenle kündigte unter anderem ein neues Gesamtkonzept der Spitzenförderung für Schulen und Hochschulen an. (Foto: Florian Freund)
[Bildunterschrift / Subline]: Prof. Dr. Helmut Altner hält den abendlichen Festvortrag (Foto: Florian Freund)

Das Hauptziel des Elitenetzwerks steckt dabei schon in seinem Namen: zentral ist die gegenseitige Vernetzung junger Spitzenkräfte; oder wie es Ministerialdirektor Dr. Adalbert Weiß ausdrückte: „Ein Diamant schleift den anderen.“ Besonders die individuelle Persönlichkeitsförderung der Stipendiaten im Sinne des Humboldtschen universitären Geistes, in dem sich das Individuum in der Gemeinschaft optimal entfalten könne, sei hierbei die oberste Priorität des Elitenetzwerks, so Prof. Dr. Helmut Altner (Altrektor der Universität Regensburg) in seinem Festvortrag.

Diese frühestmögliche Förderung und Begleitung junger Talente bei der Entfaltung ihrer individuellen Begabungen steht auch in Zukunft im Fokus des Elitenetzwerks. Um das zu gewährleisten, werden die in den Jahren 2014 bis 2017 auslaufenden Elitestudiengänge ab dem Jahr 2015 nach und nach durch neue Elitestudiengänge ersetzt.

[Bildunterschrift / Subline]: Dr. Ludwig Spaenle ehrt die scheidenden Mitglieder der Internationalen Expertenkommission. (Foto: Florian Freund)

Überdies werden aktuell sieben neue Internationale Doktorandenkollegs gefördert und bis zum Jahr 2015 sollen ebenfalls sieben Internationale Nachwuchsforschergruppen im Elitenetzwerk Bayern bestehen. Diese frühestmögliche Förderung und Begleitung junger Talente bei der Entfaltung ihrer individuellen Begabungen steht auch in Zukunft im Fokus des Elitenetzwerks. Um das zu gewährleisten, werden die in den Jahren 2014 bis 2017 auslaufenden Elitestudiengänge ab dem Jahr 2015 nach und nach durch neue Elitestudiengänge ersetzt. Überdies werden aktuell sieben neue Internationale Doktorandenkollegs gefördert und bis zum Jahr 2015 sollen ebenfalls sieben Internationale Nachwuchsforschergruppen im Elitenetzwerk Bayern bestehen.

[Bildunterschrift / Subline]: Dr. Ludwig Spaenle begrüßt die neuen Mitglieder der Internationalen Expertenkommission. (Foto: Florian Freund)

Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle kündigte überdies ein neues Gesamtkonzept der Spitzenförderung für Schulen und Hochschulen an. Dahinter stehe der Gedanke, dass eine möglichst frühe Identifikation von Begabung ein Höchstmaß für die Verwirklichung der Bildungsgerechtigkeit ermögliche, so Dr. Spaenle. Das impliziert, dass der Bewerberkreis in Zukunft erweitert werden soll. Denn so kann das Ziel erreicht werden, alle jungen Spitzenkräfte, egal welcher sozialen und familiären Herkunft, zu fördern und auf ihrem schulischen und akademischen Weg zu begleiten.

[Bildunterschrift / Subline]: Zwischendurch bleibt genügend Zeit für eine kleine Stärkung und angeregte Diskussionen. (Foto: Florian Freund)

Darüber hinaus unterstrich Dr. Ludwig Spaenle die Notwendigkeit, die Begabtenförderung über die Institutionengrenzen hinweg in den Blick zu nehmen. Daher machte er sich dafür stark, neue Formate zu entwickeln, die am Übergang von Schule zur Hochschule ausgearbeitet und in enger Kooperation mit dem Elitenetzwerk Bayern umgesetzt werden sollen.
Alles in allem bleibt daher nur noch zu sagen: „Die besten Wünsche für die Zukunft, liebes Elitenetzwerk!“

von Linda Jaculi, Max-Weber-Stipendiatin