ELITE NETZWERK BAYERN

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Aktuelles aus den Programmen

Von Füssli bis van Gogh und Cezanne

Alumni des Elitenetzwerks Bayern besuchen die Neue Pinakothek

Die Neue Pinakothek, ursprünglich von Ludwig I. Mitte des 19. Jahrhunderts als Ergänzung zur Alten Pinakothek gedacht, ist heute ein Museum des Brückenschlags zwischen Alter Pinakothek und der Pinakothek der Moderne. Lag zu Zeiten des schöngeistigen Ludwigs I. aufgrund seiner Sympathien der Schwerpunkt zu Beginn noch auf der Münchner Schule und der Deutschen Romantik, öffnete sich das Spektrum der Neuen Pinakothek im Laufe der Zeit nach und nach immer weiter für zeitgenössische Kunst - heute erwartet die Besucherinnen und Besucher eine faszinierende und facettenreiche Gemälde- und Skulpturensammlung von Weltrang.

Spannende, anekdotenreiche und amüsant-hintergründige Einblicke in Werk und Leben bedeutender Künstler des 19. Jahrhunderts, die in der Neuen Pinakothek zu sehen sind, erhielten unsere Alumnae und Alumni während der exklusiven Führungen von Herrn StD Meier am 12. und 19. Juli. In einem Streifzug über Füsslis "Satan und Tod", eine Begebenheit aus John Miltons "Paradise Lost" illustrierend, den im Auftrag von König Ludwig I. entstandenen Griechenzyklus Carl Rottmanns und Caspar David Friedrichs medidativ wirkenden, ins Transzendente weisenden Werken gelangten die Alumnae und Alumni zu Carl Spitzwegs mit feinsinniger Ironie hinterlegten Bildern "Der arme Poet" und "Nächtliche Runde". Unter anderem mit Werken des psychotisch und neurotisch veranlagten van Goghs, der als zu Lebzeiten völlig erfolgloser Maler in einem qualvollen Selbstmord seinem eigenen Leben ein Ende setzte, und Paul Cezannes endete die Führung nach kurzweiligen 90 Minuten am Übergang zur Moderne.

Mit einem geselligen Ausklang auf der herrlichen Dachterrasse der Vorhölzer Stuben unweit der Pinakothek fand dann ein vergnüglicher Netzwerk-Abend mit unseren Alumnae und Alumni sein Ende.

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