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Aktuelles aus den Programmen

Project Access: Eine Doktorandin der University of Cambridge berichtet

Sarah Jessl, Alumna des Elitestudiengangs Macromolecular Science, ist seit knapp zwei Jahren Doktorandin an der University of Cambridge. Neben ihrer Forschung engagiert sie sich ehrenamtlich bei Project Access. Hier erläutert sie, weshalb...

Sarah Jessl bei der Matriculation Ceremony in Cambridge

Project Access Logo

Was ist Project Access?

Project Access ist eine non-profit Initiative, die deutschen Studenten dabei hilft, sich an internationalen Top-Universitäten zu bewerben. Unser Ziel ist es, Dir die Möglichkeit zu geben, dein akademisches Potential voll auszuschöpfen, indem wir Dir alle Informationen und Ratschläge geben, die Du brauchst. Wir unterstützen Dich über den gesamten Bewerbungsprozess hinweg, angefangen mit der Auswahl der Universität bis hin zum perfekten Bewerbungsschreiben. Unser Ansatz beruht auf einem starken Netzwerk von Mentoren mit ihrem gesamten Erfahrungsschatz in Sachen Bewerbungsschreiben, Tests und Interviews. Mehr Informationen findet Ihr hier:

Vorstellung "Project Access Deutschland" 

 

Warum engagiere ich mich dafür?

Cambridge ist eine sehr vielseitige Universität, die einem unglaublich viele Möglichkeiten für die Zukunft bietet. Die Entscheidung, mich nach meinem Bachelor- und Masterstudium in Bayreuth an einer der weltbesten Universitäten im Ausland zu bewerben, ist mir jedoch nicht leicht gefallen, da sie mit sehr viel Unsicherheit und wenig Unterstützung verbunden war.

Auch seit ich hier bin, habe ich immer wieder das Gefühl, dass es vor allem internationalen Studenten sehr schwer fällt, sich erfolgreich zu bewerben. Ihnen fehlt die jahrelange Vorbereitung während der Schulzeit, wie sie oft in Großbritannien üblich ist. Außerdem scheinen ungeschriebene Regeln zu gelten, wie zum Beispiel die, dass man in einer Bewerbung nicht argumentieren kann , dass man nach Cambridge will, "weil es einen guten Ruf hat und eine der weltweit führenden Universitäten ist." Das war mir definitiv nicht klar, wäre aber bei meiner ersten erfolglosen Bewerbung für den Bachelor in Oxford hilfreich gewesen. Daher habe ich beschlossen, mich im Rahmen der Plattform von Project Access zu engagieren, um anderen Studenten einen einfacheren Weg aufzuzeigen und somit die Hürde für viele deutsche Studenten etwas niedriger zu machen. Ich persönlich hätte mir diese Unterstützung gewünscht, und es bereitet mir große Freude, diese nun geben zu können.

 

Was habe ich davon?

Da die gesamte Plattform kostenlos und unser Beitrag ehrenamtlich ist, gibt es keinen unmittelbar messbaren Vorteil. Jedoch schätze ich die Chance sehr, dazu beitragen zu können, dass ein Netzwerk von deutschen Studenten an den besten Universitäten weltweit entsteht und die deutsche Präsenz an internationalen Top-Universitäten so langfristig gestärkt wird. Gleichgesinnte unter Mentees zu finden, empfinde ich als großen Vorteil. Da meine Zeit im ENB nicht nur sehr interessant and lehrreich war, sondern definitv auch ein große Rolle in meiner Bewerbung in Cambridge gespielt hat, treibt mich der Gedanke an, auch hier etwas zurückzugeben. Ich möchte weitere ENB Studenten durch meine positiven Erfahrungen auf Project Access aufmerksam machen, Ihnen vielleicht bald ihre Fragen beantworten und sie selbst bei ihrem Bewerbungs-Prozess unterstützen können.

Text und Bilder: Sarah Jessl, Alumna des Elitenetzwerks Bayern

veröffentlicht am