ELITE NETZWERK BAYERN

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Kommission

Die Kommission des Elitenetzwerks Bayern begleitet von Beginn an unsere beiden Programme "Elitestudiengänge" und "Internationale Doktorandenkollegs". Die konstituierende Sitzung des Gremiums fand am 29. und 30. August 2003 statt. Seit 2013 begleitet die Kommission zudem das neue Programm der "Internationalen Nachwuchsforschergruppen". Vorsitzender der Kommission ist derzeit Professor Knut Urban, Seniorprofessor der Jülich Aachen Research Alliance.

Hauptaufgabe der Internationalen Expertenkommission ist die Auswahl der herausragendsten Eliteangebote der bayerischen Universitäten in den drei Förderlinien „Elitestudiengänge“, „Internationale Doktorandenkollegs“ und „Internationale Nachwuchsforschergruppen“. Die Auswahl der Eliteprogramme erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren.

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Die Auswahl der Eliteprogramme erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren. Zunächst reichen die Antragsteller Projektskizzen ein. Die Kommission bittet die vielversprechendsten Projekte um detailliert ausgearbeitete Anträge. Diese werden von Fachausschüssen begutachtet, die sie mit einem Votum versehen und wiederum der Kommission zur endgültigen Auswahlempfehlung vorlegen.

Die Förderung der Elitestudiengänge, Internationalen Doktorandenkollegs und Internationalen Nachwuchsforschergruppen durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst beruht auf den Empfehlungen der Kommission, die ihre Auswahl ausschließlich nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten trifft. Dabei achtet sie vor allem auf die Exzellenz aller Beteiligten, Internationalisierung, innovative Entwürfe zum Curriculum, ideenreiche Unterrichtsmethoden sowie auf eine optimale Betreuung der Studierenden. Die Förderung der Doktorandenkollegs ist zunächst auf vier, die der Elitestudiengänge auf fünf Jahre befristet. Auf Antrag besteht die Möglichkeit einer zweiten Förderperiode. Die Förderung von Internationalen Nachwuchsforschergruppen beträgt einmalig fünf Jahre. 

Eine Weiterförderung von Elitestudiengängen und Doktorandenkollegs ist nur möglich, wenn die strengen Exzellenzkriterien erfüllt sind. Die Internationale Expertenkommission befindet auch über die Weiterförderung. Grundlagen hierfür sind zum einen die jährlich von der Geschäftsstelle des Elitenetzwerks Bayern durchgeführten Evaluationsumfragen unter Studierenden und Promovierenden. Darüber hinaus setzt die Kommission vor Ende der ersten Förderperiode Fachausschüsse ein, die entweder durch eine Vor-Ort-Begehung oder im Rahmen eines Symposiums die Qualität der Module und ihrer Studierenden und Doktoranden überprüft.

Die eingerichteten Elitestudiengänge werden maximal für zwei Förderperioden von insgesamt zehn Jahren durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst im Elitenetzwerk Bayern finanziert (Förderphase). Seit 2013 besteht für die Hochschulen die Möglichkeit, die bei ihnen angesiedelten Elitestudiengänge bei Übernahme von Konzept und Ausstattung weiterzuführen. Die weitergeführten Elitestudiengänge unterliegen in der Anschlussphase weiter der Qualitätskontrolle des Elitenetzwerks Bayern. Die Empfehlungen bezüglich der Weiterführung eines Elitestudiengangs spricht ebenfalls die Internationale Expertenkommission aus, die in Abstimmung mit eigens zur Begutachtung eingesetzten Fachgutachtergremien ihr Votum bildet.

Mitglieder der Kommission


Vorsitzender

Prof. Dr. Knut Urban
Seniorprofessor der Jülich Aachen Research Alliance 
Ehem. Direktor des Ernst Ruska Centrums

Prof. Dr. Peter Strohschneider (Mitgliedschaft ruht derzeit)
Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
Lehrstuhl für Germanistische Mediävistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Kommissionsmitglieder

Prof. Dr. Guido Dehnhardt
Lehrstuhl für Sensorische und Kognitive Ökologie
Institut für Biowissenschaften an der Universität Rostock

Prof. Dr. Nina Dethloff
Direktorin des Instituts für Deutsches, Europäisches und Internationales Familienrecht
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht, Rechtsvergleichung und Europäisches Privatrecht an der Universität Bonn

Prof. Dr. Dr. h.c. Erika Fischer-Lichte
Institut für Theaterwissenschaft, Freie Universität Berlin

Prof. Dr. Ralf Hiptmair
Seminar für Angewandte Mathematik, ETH Zürich, Schweiz

Prof. Dr. Dr. h.c. Alfred Kieser
Emeritus der Universität Mannheim
ehemaliger Vizepräsident und Dekan der Zeppelin University Graduate School

Prof. Dr. Reinhold Kliegl
Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie an der Universität Potsdam

Prof. Dr. Frauke Kraas
Professorin für Anthropogeographie, Geographisches Institut der Universität zu Köln

Prof. Dr. Christine Mannhalter
Klinisches Institut für medizinische und chemische Labordiagnostik, Medizinische Universität Wien, Österreich
ehemalige Vizepräsidentin des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)

Prof. Dr. Ernst Osterkamp
Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur im Fachbereich Germanistik der Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Daniela Pfannkuche
I. Institut für Theoretische Physik an der Universität Hamburg

Prof. Dr. Bernd Scholz-Reiter
Rektor der Universität Bremen 
Lehrstuhl für Planung und Steuerung produktionstechnischer Systeme im Fachbereich Produktionstechnik an der Universität Bremen

Prof. Dr. Drs. h.c. Helmut Schwarz
Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung
Lehrstuhl für Organische Chemie an der TU Berlin

Prof. Dr. Hans Vorländer
Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Technischen Universität Dresden

Prof. Dr. Dorothea Wagner
Lehrstuhl für Algorithmik I am Institut für Theoretische Informatik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Prof. Dr. med. Frauke Zipp
Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professorin für Neurologie