ELITE NETZWERK BAYERN

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Former students of the elite network of bavaria

Here the alumni of the Elite Network of Bavaria talk about the experiences they gained in the time between leaving university and entering the business world. 

 

Christoph Rust

Christoph Rust ist Alumnus des Elitestudiengangs Honors Wirtschaftswissenschaften an der Universität Regensburg. Seither ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Regensburg und promoviert im Bereich Ökonometrie unter anderem zum Thema Funktionelle Daten. Ein aktuelles Forschungsprojekt behandelt die Frage der Modellselektion in einem nur asymptotisch identifizierten Funktionalen Regressionsmodell. In einem anderen Projekt analysiert Christoph Rust am Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) Berufsverläufe von Hochschulabsolventen. Wichtige Impulsgeber waren Praktika unter anderem am Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung in Nürnberg sowie dem Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg. Vor dem Studium lebte Christoph Rust für ein Jahr in São Paulo/Brasilien und wirkte in einer Favela bei einem Sozialhilfeprojekt mit. Die hier gemachten Erfahrungen – insbesondere in Bezug auf die sozioökonomischen Lebensbedingungen der Favelabewohner – trugen maßgeblich zu der Entscheidung bei, ein wirtschaftswissenschaftliches Studium aufzunehmen. (21.06.2017)

 

Martina Weber

Martina Weber ist Absolventin des Elitestudiengangs Betriebswirtschaftslehre der Universität Regensburg. Sie hat einen Abschluss als Master of Science in Betriebswirtschaftslehre von der Universität Regensburg und einen Master of Science in Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finance von der Murray State University in den USA. Vor ihrem Studium absolvierte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau und sammelte auch während des Studiums weitere Praxiserfahrung durch Praktika im Finanzbereich. Zudem ist Martina Weber Gründungsmitglied des Investment Clubs der Universität Regensburg und war ehrenamtlich als Tutorin für internationale Studenten tätig. Seit 2015 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Finanzierung an der Universität Regensburg. Sie arbeitete unter anderem an einer Studie im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen zum FinTech-Markt in Deutschland mit. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen alternative Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen und FinTechs. Ein besonderer Schwerpunkt Ihrer Dissertation liegt auf dem Thema Crowdfunding. (06.06.2017)

 

André Reichstaller

André Reichstaller studierte von 2010 bis 2013 Medieninformatik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. In Anschluss an sein Bachelor-Studium absolvierte er den Elitestudiengang Software Engineering an der Universität Augsburg, welchen er erfolgreich mit dem akademischen Grad Master of Science abschloss. Von  2013 bis 2015, während seines Master-Studiums, erhielt er das Deutschlandstipendium. Seit 2015 arbeitet André als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Augsburg. (23.09.2016)

 

Nikolas Werner Jacobs

Nikolas Werner Jacobs

Nikolas Werner Jacobs begann nach dem Abitur an der Diltheyschule Wiesbaden im Jahr 2011 ein Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Am dortigen kunsthistorischen Institut war er als Tutor tätig und arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft im DFG-Forschungsprojekt METACULT – Kulturtransfer in Architektur und Stadtplanung – Straßburg 1830-1940. Im Sommer 2013 schloss Jacobs sein Studium in Mainz mit einer Arbeit über die Gotikrezeption des Architekten Philipp Hoffmann ab. Im Anschluss studierte er ab Oktober 2013 im Elitestudiengang Aisthesis Historische Kunst- und Literatursdiskurse an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der Ludwig-Maximilians-Universität München und den Universitäten von Augsburg und Regensburg. An diesem Masterstudiengang schätzte er neben der interdisziplinären Ausrichtung insbesondere die familiäre Atmosphäre unter den Studierenden. Im Wintersemester 2014/15 studierte er an der Queen Mary University of London Literatur- und Filmwissenschaften. In seiner Forschung beschäftigt er sich vor allem mit der Architektur des Historismus sowie der Kunst der Moderne in Deutschland bis in die 60er Jahre. Für die Erforschung der abstrakten und informellen Nachkriegskunst engagiert sich Jacobs in verschiedenen Institutionen: 2011 wurde er in das Kuratorium der K.O. Götz und Rissa-Stiftung berufen und 2012 wurde er in den Museumsverein Otto Ritschl gewählt, wo er seit 2015 die Erstellung eines neuen Werkverzeichnisses für den Maler unterstützt. Mit einer Arbeit über die figuralen Werke des deutsch-russischen Malers Alexej von Jawlensky aus den Jahren 1909 bis 1913 schloss er den Studiengang im September 2015 ab; für diese Forschungen wurde er mit dem Heinrich Wölfflin-Preis 2015 ausgezeichnet. Neben dem Studium sammelte Jacobs durch Praktika am Jordan Museum in Amman und in der Kunstsammlung des Landesmuseums Wiesbaden praktische Erfahrungen. Zusätzlich dazu arbeitet er seit 2010 für eine Abgeordnete des Hessischen Landtags und ist seit 2015 Consultant bei der studentischen Unternehmensberatung Academy Consult in München. Daneben ist Jacobs im gesellschaftspolitischen Bereich ehrenamtlich tätig; so war er von 2009 bis 2011 Vorsitzender des Wiesbadener Jugendparlaments und ist seit 2009 Vorstandsmitglied im Verein Netzwerk Stelen der Toleranz. Seit 2010 ist Jacobs Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und seit 2014 des Max Weber-Programms Bayern. Parallel zum Master begann er ein Doppelstudium der Politik- und Rechtswissenschaften an der LMU München, das er im Sommer 2016 mit einer Arbeit aus dem Themenbereich der politischen Theorie abzuschließen plant. Im Anschluss daran möchte Jacobs gerne in Kunstgeschichte promovieren. (17.04.16)

Christian Hagemann

Christian Hagemann

Christian Hagemann studierte Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Europastudien in Münster und Cluj-Napoca/Rumänien. Er absolvierte daraufhin an der Ludwig-Maximilians-Universität München den Elitestudiengang Osteuropastudien des Elitenetzwerks Bayern mit den Fächern Politikwissenschaft und Recht. Seine Masterarbeit über die Grenzen der EU-Konditionalität in der post-sowjetischen Nachbarschaft wurde 2013 im Journal of European Integration publiziert. Heute arbeitet und promoviert Christian Hagemann bei Professor Dr. Petra Stykow an der Lehreinheit Vergleich politischer Systeme (Ostmitteleuropa/Eurasien) am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der LMU. In seiner Doktorarbeit beschäftigt er sich mit der Nutzung von EU-Fördergeldern durch die post-sozialistischen ostmitteleuropäischen Mitgliedstaaten. Ziel seiner Forschung ist es, das Scheitern der Nutzung von EU-Fördergeldern durch Mitgliedstaaten zu erklären. Dieses Scheitern ist erstaunlich, da die Strukturfonds besonders den bedürftigsten Regionen der EU zugutekommen sollen und ursprünglich eine große Motivation für den Beitritt darstellten. Dennoch scheitern gerade viele dieser neuen Mitgliedstaaten an der Abrufung ihrer Gelder. Im Rahmen des Projekts wurden mehrere Feldforschungsaufenthalte in Vilnius/Litauen, Prag/Tschechische Republik und Bukarest/Rumänien durchgeführt. Erste Ergebnisse seiner Forschung konnte Christian Hagemann bereits in verschiedenen internationalen (ECPR Joint Session Salamanca, MPSA Chicago) und nationalen (Hochschulwoche der Südosteuropa-Gesellschaft, Tutzing) Kontexten präsentieren. (13.02.2016)

Maximilian Dorr

Maximilian Dorr

Maximilian Dorr ist Absolvent des Elitestudiengangs Ethik der Textkulturen an der Universität Augsburg sowie Alumnus des Max Weber-Programms Bayern. Nach seinem Magisterabschluss im Frühjahr 2013 und mehreren Praktika bei Tageszeitungen und im Online-Marketing begann er bei der Witt-Gruppe in Weiden ein Volontariat im Personalmarketing und betreute dort die Themen Social Media Marketing sowie klassische und Online-Kommunikation im Bereich HR-Marketing & Employer Branding. Seit dem Abschluss seines Volontariats ist Maximilian Dorr seit 2014 bei der Witt-Gruppe als Recruiter tätig und dort zuständig für die Personalbeschaffung in den Bereichen E-Commerce, IT sowie Business Intelligence. Als Recruiter baut er zudem die Themen Online-Recruiting, Social Media Recruiting und Active Sourcing auf. Nebenbei bloggt er auf www.geisteswissenschaftler-wirtschaft.de über die Berufschancen von Geisteswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen.  (14.01.2016)

Melanie Wittchow

Melanie Wittchow

Melanie Wittchow (geb. 1985) ist Alumna des Elitestudiengangs „Aisthesis. Historische Kunst- und Literaturdiskurse“ im Jahr 2015 an der Katholischen Universität Eichstätt, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Universität Augsburg und Regensburg sowie des Max Weber-Programms. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Modeschneiderin bei der Firma Willy Bogner und studierte nach einem Gesellenjahr an der Deutschen Meisterschule für Mode in München Modellistik. Dort entwickelte sie großes Interesse für Kostüm- und Kunstgeschichte und begann nach ihrer Meisterprüfung 2010 ein Bachelorstudium der Kunstgeschichte mit Nebenfach Sprache Literatur Kultur. Hier kam sie erstmals mit interdisziplinären Arbeitsweisen in Kontakt, die sie mit großer Freude in ihrem Masterstudium weiter ausbaute. So erarbeite sie in ihrer Bachelorarbeit in Anlehnung an die Intertextualitätstheorie von Julia Kristeva ein Modell, um den von ihr so genannten „Intertextilitätsgrad“ von Modekollektionen zu bestimmen. Auch in ihrer Masterarbeit, die sie in ihrem letzten Studienjahr in Paris an der École Normale Supérieure verfasste, verknüpfte sie Bereiche wie Kostümgeschichte, Literatur und Kunst. In ihrer Arbeit mit dem Titel „Das Motiv des Hutes in Literatur und Kunst des 19. Jahrhunderts – Flauberts Madame Bovary und Degas' Modistinnen“ analysierte sie kenntnisreich die Bedeutung der weiblichen Kopfbedeckung, in der sich einerseits die Rolle der Frau in der Gesellschaft symbolisch widerspiegelte, die andererseits aber zugleich auch das erste Accessoire war, an dem sich reformerische Strömungen abzeichneten und das bereits vor der Kleidermode auf soziokulturelle Veränderungen hinwies. Neben ihrem Studium arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft an der Katholischen Universität Eichstätt sowie als Nähkursleiterin an der Volkshochschule Taufkirchen. Im Anschluss an ihr Studium beginnt sie im November 2015 ein wissenschaftliches Volontariat in der Sammlung Mode / Textil und in der Von Parish Kostümbibliothek des Stadtmuseums München, wo sie sich freut, weiterhin Theorie und Praxis der Mode verknüpfen zu können. (27.11.2015)

Franz Ramsauer

Franz Ramsauer

Franz Ramsauer schloss sein Bachelorstudium in Mathematik an der Technischen Universität München ab, bevor er den Elitestudiengang „Finance and Information Management“ absolvierte. Im Rahmen eines Forschungsprojekts mit der Ryerson University und der University of Waterloo verbrachte er ein halbes Jahr in Toronto und begann dort seine Masterarbeit mit dem Titel „Bewertung von variablen Annuitäten – Einbezug des Verhaltens der Versicherungsnehmer“ zu schreiben. Er zeigte in dieser Arbeit, dass sich bestimmte variable Annuitäten, d.h. fondsgebundene Versicherungsprodukte zur Altersvorsorge, mithilfe von Approximationen analytisch bewerten lassen, obwohl die Entwicklung des Finanzmarkts, der Todeszeitpunk des Versicherten sowie dessen Kündigungsverhalten als zufällig angenommen werden. Im Jahr 2013 prämierte der Rückversicherungskonzern SCOR seine Abschlussarbeit mit dem dritten Platz beim deutschen SCOR-Preis für Aktuarwissenschaften. Derzeit promoviert er am Lehrstuhl für Finanzmathematik der Technischen Universität München im Zuge einer Forschungskooperation mit Pioneer Investments Kapitalanlagegesellschaft mbH. Seine Forschungsinteressen bilden dabei optimale Handelsstrategien, die Unsicherheiten in der erwarteten Entwicklung der Märkte berücksichtigen. Neben seinem Studium und seiner Promotion absolvierte er Praktika bei der HypoVereinsbank/UniCredit, DEVnet und Pioneer Investments bzw. war bei Swiss Life als Werkstudent tätig. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis, die er bereits im Masterstudium als sehr positiv empfand, bestärkte ihn in seiner Absicht, sich an der besagten Schnittstelle weiterzubilden. Erste Erfahrungen im Bereich der Hochschulpolitik sammelte Franz Ramsauer in seiner Funktion als Doktorandensprecher des Graduiertenzentrums „International School of Applied Mathematics“. (07.09.2015 )

Daniel Moran-Zuloaga

Daniel Moran-Zuloaga

Daniel Moran-Zuloaga was born in Guayaquil and joined the Elite Graduate Program Global Change Ecology at the University of Bayreuth in 2010 within the Elite Network of Bavaria. During his time studying there, he participated in summer and winter schools in Italy and Switzerland; he also did two internships in Germany and in France. While doing his studies he joined the Department of Agroecosystem Research with Yakov Kuzyakov as director, Michaela Dippold and Bruno Glaser as his main supervisors. They started research on the uptake of organic nitrogen by plants with the use of position-specific labeling of amino acids. After concluding his studies in 2012 he worked at the Escuela Superior Politecnica del Litoral in Guayaquil Ecuador giving lectures for a semester on Sustainable Agriculture in the graduate program of Climate Change; plus further lectures on Plant Nutrition, Biochemistry and Experimental Designs in a bachelor’s program on Agriculture. He participated in the Applied Stochastic Model and Data Analysis conferences in 2013 and 2014, presenting time series data analysis and linear trends with weather data from the coast in Ecuador. In August 2015 research conducted in his early years at Bayreuth was published in the journal Biogeochemistry. (24.08.2015)

Dr. Klaus Renziehausen

Robert Keller

Dr. Klaus Renziehausen ist Alumnus des Elitenetzwerks Bayern. Nachdem er mit der Abiturnote 1,0 sein Abitur am Gymnasium Osterode abgelegt hat, studierte er von 2002 bis 2008 an der Universität Würzburg Physik, wobei sowohl das Vordiplom als auch das Diplom mit Auszeichnung abgelegt wurde. Ein experimentelles Praktikum in der Arbeitsgruppe von Professor Tobias Brixner im Jahr 2005 hat dabei sein Interesse am Forschungsfeld der molekularen Quantendynamik und der Spektroskopie mit ultrakurzen Laserpulsen geweckt. Da er sich insbesondere für theoretische Physik interessiert, wollte er gerne in diesem Forschungsfeld auf theoretischer Ebene tätig sein. Dieses Vorhaben konnte umgesetzt werden durch das Anfertigen einer Diplomarbeit 2007/2008 unter der Betreuung von Professor Volker Engel, dessen Arbeitsgruppe auf theoretischer Ebene quantendynamische Prozesse bei Molekül-Laserpuls-Wechselwirkungen untersucht. Von 2008 bis 2014 hat Dr. Klaus Renziehausen seine Forschung zur molekularen Quantendynamik in der Arbeitsgruppe von Professor Engel mit der Promotion fortgesetzt und wurde dabei vom Elitenetzwerk Bayern mit einem Forschungsstipendium unterstützt. Seine im Juli 2014 veröffentlichte und mit Auszeichnung beurteilte Dissertation wurde mit dem „gemeinsamen Promotionspreis der Unterfränkischen Gedenkjahrstiftung für Wissenschaft und der Universität Würzburg“ prämiiert. Nach seiner Promotion hat er zunächst für eine Übergangszeit weiter an der Universität Würzburg als Postdoc bei Prof. Bernd Engels gearbeitet und ist seit Februar 2015 als Postdoc in der Arbeitsgruppe von Dr. Ingo Barth am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle (Saale) tätig. Dort beschäftigt er sich mit der Fragestellung, wie man mit Quantenflussdichten molekulare Reaktionen beschreiben kann. Die Persönlichkeit von Dr. Klaus Renziehausen ist dadurch geprägt, dass er ein Asperger-Autist ist. Insbesondere kann er daher Theorien sehr detailliert und präzise ausarbeiten, was ihm in der Wissenschaft schon häufig geholfen hat. Seine mit diesem Autismus verbundenen sozialen Barrieren vermag er durch seine Intelligenz gut zu überwinden; so hat er im Schachverein 1865 Würzburg für mehrere Jahre als Mannschaftsführer gewirkt und wurde dort für die gute Organisation seiner Mannschaft geschätzt. (02.06.2015)

Robert Keller

Robert Keller

Robert Keller schloss sein Bachelorstudium in Wirtschaftsinformatik ab und absolvierte anschließend sein Masterstudium im Elitestudiengang „Finanz- & Informationsmanagement“ (FIM). Bereits während seines Studiums publizierte Robert Keller im international angesehenen Journal Resources Policy und auf der International Conference on Information Systems (ICIS). Neben seiner Arbeit als Studentischer Mitarbeiter absolvierte er mehrere Praktika im Bereich der IT Beratung. Zudem leitete er verschiedene Arbeitsgemeinschaften seines Studiengangs und engagierte sich bei My Finance Coach, eine gemeinnützige Initiative zur Schulung von Jugendlichen im Umgang mit Finanzmitteln. Derzeit promoviert Robert Keller am Kernkompetenzenzzentrum Finanz- und Informationsmanagement an der Universität Bayreuth bei Professor Gilbert Fridgen im Bereich Wirtschaftsinformatik und Nachhaltiges IT-Management. Außerdem ist er für die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnologie (FIT) in unterschiedlichen Forschungsprojekten mit Unternehmen aus der Praxis tätig. (02.06.2015)

Marin Zec

Marin Zec

Marin Zec ist Alumnus des Max Weber-Programms Bayern und Absolvent des Elitestudiengangs Software Engineering an der Universität Augsburg, Technischen Universität München und Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Masterarbeit schrieb er am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Heute promoviert Marin Zec am Lehrstuhl für Software Engineering für betriebliche Informationssysteme an der Technischen Universität München und studiert nebenberuflich Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Für seine Rückkehr in die bayrische Landeshauptstadt entschied er sich nicht zuletzt aufgrund der hohen Lebensqualität und Verbundenheit mit den ansässigen Universitäten gegen das Promotionsangebot am MIT. Im Rahmen seiner Doktorarbeit entwickelt er eine unter (sozial)psychologischen Gesichtspunkten optimierte Kollaborationssoftware für komplexe Problemlösung in Teams. Dabei beschäftigt er sich mit den kognitiven Herausforderungen komplexer Probleme für Wissensarbeiter und versucht herauszuarbeiten, welche Schritte des Problemlösungsprozesses automatisiert werden können und welche Teilaufgaben menschliche Kreativität, Intuition sowie Werteentscheidungen erfordern. Das Ziel seiner Forschung ist eine optimale Arbeitsteilung zwischen Mensch und Computer in schwierigen Problemsituation. Als geförderter Teilnehmer des Software Campus ist er bestrebt, seine wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Praxis zu evaluieren und einzusetzen. (21.05.2015)

Jonathan Bauer

Jonathan Bauer

Jonathan Bauer ist Alumnus des Elitenetzwerks Bayern. Nach dem Besuch des musischen Gymnasiums bei St. Stephan in Augsburg studierte er von 2005 bis 2010 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Chemie und wurde im Hauptstudium durch das Max Weber-Programm des Freistaates Bayern gefördert. In diese Zeit fällt auch ein Forschungsaufenthalt am Institut für Chemie- und Bioingenieurwissenschaften der ETH Zürich unter der Leitung von Prof. Dr. Alfons Baiker. Nach Abschluss des Diplomstudiengangs, für den er wegen seiner herausragenden Leistungen mit dem Matthias Manger-Preis der Universität Würzburg ausgezeichnet wurde, führte ihn sein Weg an die Technische Universität Dortmund, wo er von 2010 bis 2014 unter der Leitung von Prof. Dr. Carsten Strohmann im Fachgebiet Anorganische Chemie seine Dissertation anfertigte. Seine grundlegenden Arbeiten zur Stereochemie siliciumorganischer Verbindungen und zum Verständnis von Substitutions-reaktionen an Siliciumzentren wurden nicht nur in den renommiertesten Fachzeitschriften veröffentlicht, sondern brachten ihm unter anderem die Silber-Medaille des 5th European Young Chemist Award ein. Gefördert durch ein Doktorandenstipendium des Fonds der Chemischen Industrie, konnte der gebürtige Augsburger seine Forschungsergebnisse zudem weltweit in zahlreichen Vorträgen auf internationalen Konferenzen präsentieren, „eine wissenschaftliche und kulturelle Erfahrung von unschätzbarer Bedeutung in dieser noch jungen Phase meiner wissenschaftlichen Prägung“. Ein Ereignis, dessen Genuss jährlich nur einer kleinen Auswahl von jungen Wissenschaftlern von allen Enden der Erde beschieden ist, ist ihm dabei in besonderer Erinnerung geblieben. „Die Teilnahme an der 63. Lindauer Nobelpreisträgertagung im Sommer 2013, ermöglicht durch die großzügige und einmalige Unterstützung des Elitenetzwerks Bayern, gehört mit Sicherheit zu jener seltenen Art von Erlebnissen, die einen besonders tiefen persönlichen Eindruck hinterlassen“. Doch nicht nur die Naturwissenschaften können sich seiner Zuwendung sicher schätzen. Neben seiner tiefen Verbundenheit zur klassischen Musik sind es auch die Geschichte, mit einem besonderen Blick für das christliche Mittelalter, und die neuere deutsche Literaturwissenschaft, mit denen er sich im Rahmen des Masterstudiengangs Europäische Moderne an der FernUniversität in Hagen seit 2011 befasst. Seit November 2014 befindet sich Jonathan Bauer in Israel und absolviert dort als Feodor Lynen-Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung ein Postdoktorat bei Prof. Dr. David Milstein am Weizmann Institute of Science in Rehovot, wo er sich mit der Entwicklung neuer katalytischer Verfahren für ressourcenschonende chemische Umsetzungen auseinandersetzt. (21.05.2015)

Martin Kramer

Martin Kramer

Martin Kramer ist Absolvent des Elitestudiengangs Technology Management am Center for Digital Technology and Management (CDTM) in München. Dort rief er auch die Kaminabendserie „Future Leadership Series“ ins Leben, zu deren bisherigen Gästen unter anderem Joe Kaeser, Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog oder Dr. Edmund Stoiber gehörten. Weiterhin bleibt Martin Kramer dem CDTM verbunden, in dem er dort zweimal jährlich einen Kurs in Rhetorik und Storytelling gibt. Nach diversen Praktika und einem abgeschlossenen Bachelorstudium in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München, verbrachte er ein Semester an der UC Berkeley und absolviert momentan ein konsekutives Masterstudium an der Universität St. Gallen (HSG). Martin Kramers fachliche Interessen liegen unter anderem im Bereich People Management und Corporate Finance. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit Songwriting und diversen sportlichen Betätigungen. (10.02.2015)

Patrizia Pawelek

Patrizia Pawelek

Patrizia Pawelek ist Absolventin des Elitestudiengangs Osteuropastudien an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie studierte in den Hauptfächern Europäische Ethnologie und Interkulturelle Kommunikation. Davor studierte sie im Bachelorstudiengang International Business and Cultural Studies an der Universität Passau mit den Auslandsstationen Santiago del Estero/Argentinien und Warschau/Polen. Nach den geisteswissenschaftlichen Studiengängen und einigen Praktika im kulturellen wie wissenschaftlichen Bereich entschied sie sich für das völlig neue Feld der Großunternehmen. Heute ist Patrizia Pawelek Sales Trainee im Global Account Management der Fujitsu Technology Solutions GmbH. Als Ethnologin und Osteuropaexpertin ist sie zwar ein Exot im Unternehmen, die erlernten Kommunikationstechniken sowie die interkulturellen Fähigkeiten sind jedoch vor allem im internationalen Großkundenbereich sehr wichtig und ergänzen die technische Komponente. "Das Thema der Digitalisierung unserer Umwelt, der Gesellschaft, der Unternehmen sowie des Alltags von uns allen, ist aus ethnologischer Sicht spannend." Nebenberuflich ist Patrizia Pawelek Stipendiatin der Social Entrepreneurship Academy des Strascheg Centers for Entrepreneurship (SCE) in München und beschäftigt sich mit gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen. (10.02.2015)

Florian Ströhl

Florian Ströhl

Florian Ströhl ist Doktorand in der Laser Analytics Group der University of Cambridge. Zuvor studierte er im Bachelor-Studiengang Medizintechnik der FAU Erlangen-Nürnberg mit Schwerpunkt Photonik und anschließend im Elitestudiengang Masterprogramme in Advanced Optical Technologies (MAOT). Für seine „herausragenden Leistungen im Bachelor-Studium der Medizintechnik“ erhielt er vom Bundesministerium für Bildung und Forschung den Medizintechnik-Preis, MAOT schloss er mit Auszeichnung ab. Ferner war er gewählter Sprecher der MAOT Studenten und Stipendiatensprecher der Studienstiftung des deutschen Volkes für den Großraum Erlangen-Nürnberg. Im Rahmen der Förderung des Elitenetzwerks und der Studienstiftung nahm er an diversen Sommer-, Winter- und Frühjahrs-Akademien teil und besuchte einen mehrwöchigen Italienisch-Sprachkurs in Rom. Während seines Studiums lehrte er als Übungsleiter für Ingenieursmathematik an der FAU Erlangen-Nürnberg und fungiert seit 2014 als Gutachter für das Fachjournal Methods and Applications in Fluorescence. Der Forschungsschwerpunkt von Florian Ströhl ist die Weiterentwicklung von Fluoreszenz-Mikroskopen, insbesondere für die Erforschung der Alzheimer-Krankheit. Seine Promotion stellt eine Fortführung seiner Masterarbeit dar, die er zum Thema Structured Illumination Microscopy bereits in Cambridge bearbeitet hatte. (20.01.2015)

Chunxiang Huang

Chunxiang Huang

Chunxiang Huang comes from Chongqing, China and has been living in Germany since 2007. She is an alumna of the Elite Graduate Program "Computational Mechanics" from the Technical University of Munich and she was supported by the Elite Network of Bavaria (ENB) via the Bavarian Graduate School of Computational Engineering (BGCE) from April 2013 until September 2014. Via this program, she was in Lisbon, Portugal, and Lappeenranta, Finland, for exchange studies and she could participate in various soft-skill seminars and research workshops. Chunxiang finished her master thesis at AUDI AG with the topic “modeling and simulating the aluminum high-pressure die-casting process by FEM method”. In October 2014 she started work as a technology consultant at Zielpuls GmbH based in Munich, where she helps clients to develop overall technology solutions for highly complex R&D projects. Chunxiang Huang’s  biggest hobby is traveling and reading and she has done some volunteering work in several countries. (13.01.2015)

Martin Salfer

Martin Salfer

Martin Salfer ist Absolvent des Elitestudiengangs Software Engineering. Er promoviert bei der BMW Forschung und Technik GmbH und der TU München über Angriffsgraphen-basierte Security-Evaluation von automobilen Bordnetzen. Im Rahmen seiner Promotion erarbeitet er eine Risikobewertung, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Fahrzeug gehackt werden könnte, ausgehend von der installierten Software und deren Vernetzung untereinander. Diese Risikobewertung ermöglicht eine frühere Erkennung von riskanten Angriffsstellen und somit eine effizientere Absicherung von Fahrzeugen. Martin Salfer forschte für ein Jahr an Japans nationalem Informatikinstitut (国立情報学研究所) in Tokio an krypto- und steganographisch abgesicherter Datenherkunft zur Identifikation von Datenschutzverstößen. Er studierte Software Engineering kooperativ an der TU München, der LMU München und der Universität Augsburg sowie Informatik an der Hochschule München mit Auslandsstudium an der ESIEA in Paris und der KPU in Vancouver mit Vertiefung in Linux, Virtualisierung und IT-Sicherheit. Zur Schule ging er in Trostberg und Oceanside (Kalifornien/USA) und schloss sein Abitur mit Leistungskurs Mathematik und Physik und seiner Facharbeit über den RSA-Algorithmus ab. Martin Salfer engagiert sich vielfältig ehrenamtlich: So ist er gewählter Doktorandensprecher der BMW Forschung und Technik GmbH seit 2012, war gewählter Sprecher der Fachschaft Informatik und Mathematik im Wahljahr 2007 für über 1000 Studenten, Vorstand des munita e.V. von 2008 bis 2010 sowie langjähriger Server- und Netzwerkadministrator im Studentenwerk München und Feuerwehrmann. 2011 bekam er den „Studiengangspreis für außerordentliche Leistungen […] im Elitestudiengang Software Engineering“, 2008 den International Co-operative Studies Award „in Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen und des internationalen Engagements in seinem Studium“ und 2005 das goldene Leistungsabzeichen der Bundeswehr sowie den Bestpreis der 7./Bataillon Elektronische Kampfführung 932 „Für herausragende Leistungen in seinem Fachgebiet“. Martin Salfer ist Haupterfinder von sieben Patentanmeldungen. (10.12.2014)

Niklas Haller

Niklas Haller

Niklas Haller (Jahrgang 1991) ist Alumnus des Max Weber-Programms Bayern und studierte von 2009 bis 2013 an der Ludwig-Maximilians-Universität München Politikwissenschaft und Geschichte. Während dieser Zeit war er unter anderem als Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Politische Theorie des Geschwister-Scholl-Institutes für Politikwissenschaft tätig und besuchte im Rahmen eines Erasmus-Austauschjahres das Department of Peace Studies an der University of Bradford, Großbritannien. Im Jahr 2011 wurde er nach Vorschlag des Prüfungsamtes in das Max Weber-Programm aufgenommen. Diese Aufnahme ermöglichte es ihm, bereits während des Bachelorstudiums hochinteressante Erfahrungen in seinem Fachbereich, dem Studium des Nahen und Mittleren Ostens, zu sammeln und insbesondere seine Arabisch-Kenntnisse im Rahmen eines Sprachkurses zu vertiefen. Auf das Bachelorstudium folgte, erneut mit Hilfe der großzügigen Unterstützung des Max Weber-Programms, ein Masterstudium in International Relations of the Middle East in den Jahren 2013 und 2014 am renommierten Institute of Arab and Islamic Studies (IAIS) der University of Exeter in Südwestengland. Die überaus gewinnbringende und erkenntnisreiche Zeit am IAIS ermöglichte ihm, sein Interesse und sein Wissen in seinem Studienbereich - der Herausbildung staatlicher und territorialer Strukturen im Nahen- und Mittleren Osten und der Geschichte der Golfregion - weiter zu vertiefen, wie sie ihn auch in seinem Wunsch bestärkten, eine akademische Karriere anzustreben. Als besonders hilfreich erwies sich hierbei eine Forschungsreise nach Katar und Bahrain im Sommer 2014, die vom Elitenetzwerk Bayern im Rahmen des "Forschung-vor-Ort"-Programms gefördert wurde. Gegenwärtig arbeitet er im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in einer Alten- und Pflegeeinrichtung in Baden-Württemberg, und plant, im Laufe des nächsten Jahres seine Promotion zu beginnen. (02.12.2014)

Bettina Eiber

Bettina Eiber ist Alumna des Max Weber-Programms Bayern und studierte von 2007 bis 2013 die Unterrichtsfächer Deutsch, Französisch und Ethik/ Philosophie für das Lehramt an Gymnasien in Passau. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für romanische Sprach- und Kulturwissenschaften an der Universität Passau. Das Max Weber-Programm Bayern ermöglichte ihr während des Studiums ein breites Spektrum an Entfaltungsmöglichkeiten. Durch die Unterstützung von Sprachkursen und Studienaufenthalten in Italien, Spanien und Frankreich sammelte sie interkulturelle Erfahrungen und konnte ihr romanistisches Profil schärfen. Als wissenschaftlich besonders anregend erwies sich die Sommerakademie in Salem 2011, aus deren AG Der Kunstbegriff der Romantik die interdisziplinäre Kurztagung Entgrenzungen der Romantik hervorging, die im Rahmen des Programmelements „Aktivitäten am Hochschulort“ gefördert wurde. Das Arbeiten an den Grenzen der Fachdisziplinen spiegelt sich auch in der Abschlussarbeit wider, die Adaptationen des La Traviata-Stoffs in unterschiedlichen Medien und deren Effekte auf diesen hochideologischen Stoff untersucht. Die Rolle von Sprache in den Medien und die Untersuchung des Einflusses kommunikativer, sozialer und thematischer Variablen auf die sprachliche Präsentation von Wissen setzt sich das Dissertationsprojekt zum Ziel, das teilweise computergestützt ein Korpus von Enzyklopädie-Artikeln untersucht, welches sowohl Texte traditioneller als auch moderner Nachschlagewerke wie der Wikipedia umfasst. (06.08.2014)

Boris Hirsch

Boris Hirsch (Jahrgang 1981) studierte von 2001–2006 Volkswirtschaftslehre an der FAU Erlangen-Nürnberg und von 2004–2006 Mathematik an der FernUniversität in Hagen. Von 2006–2009 war er Mitglied des Internationalen Doktorandenkollegs "Bavarian Graduate Program in Economics (BGPE)" und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik der FAU Erlangen-Nürnberg. Gefördert durch das BGPE verbrachte er 2008/2009 einen halbjährigen Gastforschungsaufenthalt an der London School of Economics and Political Science. 2009 wurde er mit der Arbeit „Monopsonistic Labour Markets and the Gender Pay Gap: Theory and Empirical Evidence“ promoviert, in der er untersucht, inwieweit sich Geschlechterlohnunterschiede auf eine größere Marktmacht von Arbeitgebern gegenüber ihren weiblichen Arbeitnehmern zurückführen lassen. Gegenwärtig arbeitet er als Akademischer Rat auf Zeit am Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik an seiner Habilitation, die sich unter anderem der Lohnassimilation von Immigranten, den ökonomischen Auswirkungen von Betriebsräten und Leiharbeit, der Verhandlungsmacht von Gewerkschaften und den Gründen von Tarifvertragsbindung widmet. In einem von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten Drittmittelprojekt „Monopsonistische Diskriminierung am deutschen Arbeitsmarkt“ untersucht er zudem, inwiefern sich Anzeichen für durch arbeitgeberseitige Marktmacht bedingte Lohndiskriminierung von Immigranten und Leiharbeitern finden lassen. Seine Forschungsergebnisse sind in international renommierten Fachzeitschriften wie dem Economic Journal, dem Journal of Labor Economics, dem Industrial and Labor Relations Review, Economics Letters und Labour Economics erschienen. Nicht nur das Kursprogramm des BGPE, welches das methodische Fundament zu eigener Forschungstätigkeit legte, sondern auch die aus dem BGPE-Netzwerk entstandenen Forschungskooperationen haben zu diesen Erfolgen maßgeblich beigetragen. (15.07.2014)

Nora Schüssler

Nora Schüssler ist Alumna des Elitestudiengangs ‚Ethik der Textkulturen’. Nachdem sie im März 2010 ihren Abschluss an der Universität Augsburg gemacht hatte, promovierte sie am Lehrstuhl für Amerikanistik als Forschungsstipendiantin des Elitenetzwerk Bayerns über ‚Theater und Kulturökologie’. Während dieser Zeit konnte sie zweimal nach Amerika reisen und dort vor Ort die Theater- und Kulturszene New Yorks, Bostons und Vermonts erforschen. Sie arbeitete außerdem als freischaffende Dramatikerin unter anderem mit dem Rowohlt Verlag zusammen und inszenierte Auftragsarbeiten an verschiedenen Theatern in ganz Deutschland. Als Dramatikerin wurde sie 2012 zum Festival ‚Neue Stücke aus Europa’ eingeladen. Um einen umfassenderen Einblick in die deutsche Theaterszene zu erhalten, zog sie 2013 für eineinhalb Jahre nach Berlin und inszenierte dort unter anderem am Maxim Gorki Theater im Rahmen der Osterfestspiele. Ihr besonderes Interesse gilt der Verbindung von Ethik und Theater. Dafür hat sie in den letzten Jahren den Einfluss von Rancière, Derrida, Adorno und Luhmann auf die zeitgenössische deutsche Dramatik untersucht. Der Frage nach dem ‚richtigen Leben im falschen’ in Bezug auf die Theaterlandschaft der letzten zwei Jahrzehnte hat sie eine besondere Faszination entwickelt, die sie sowohl in ihrer theoretischen Arbeit als auch bei ihren literarischen Texten und auf der Bühne auslebt. Die Verbindung von Theorie und Praxis hat dabei einen hohen Stellenwert in ihrem Alltag. (17.06.2014)

Yegor Korovin

After obtaining his Bachelor's degree in Physics in Riga, Latvia, Yegor Korovin entered the Elite Graduate Program "Theoretical and Mathematical Physics" at LMU and TU Munich in 2008. Fantastic teachers and a very special atmosphere of the program reinforced Yegor's inclination to continue his academic career and apply for a PhD position. In 2010 he joined the group of internationally renowned Professor Kostas Skenderis whose works inspired Yegor's Master thesis and thus started his PhD studies at the University of Amsterdam. In 2012, a part of the group moved to the University of Southampton, UK. This enabled Yegor to broaden his professional network and expertise. The PhD program involved a lot of national and international travel. Workshops, summer schools and training courses shaped both professional and soft skills, induced wider understanding of the future career options. Yegor had a busy schedule presenting his results all over Europe in 2013. Starting from the Master studies Yegor's research revolves around a mathematical framework (known as AdS/CFT correspondence) linking particular theories of gravity to the typical problems of condensed matter physics. His works provide some non-trivial extensions of this duality to a broader class of problems. (27.03.2014)

Christine Igl

Christine Igl ist Alumna des Elitestudiengangs Honors-Wirtschaftswissenschaften an der Universität Regensburg. Sie studierte bis 2009 Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Empirische Wirtschaftsforschung, Finanzmarkttheorie, Fortgeschrittene Makroökonomie, Statistik und Marketing. Zudem verbrachte sie ein Auslandssemester an der Universität Maastricht in den Niederlanden, wo sie ihre Ökonometrie- und Statistikkenntnisse weiter vertiefen konnte. Danach verfasste sie im Fach Marketing ihre Diplomarbeit zu Kundenzufriedenheits- und Markenwertmessung in Mittelstandskooperationen. Dem Marketing blieb Christine Igl auch nach ihrem Studium weiter treu: So begann sie im Jahr 2009 ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin zunächst am Lehrstuhl für Marketing der Universität Regensburg und wechselte dann im Jahr 2010 zu Prof. Dr. Florian von Wangenheim an den Lehrstuhl für Dienstleistungs- und Technologiemarketing der TU München. Dort schließt sie derzeit ihre Promotion zum Thema „Dynamics in Online Communities – A Macro Level Investigation of Community Success“ ab. Während ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin der TUM war Christine Igl in diverse Forschungsprojekte eingebunden. So lieferte sie wertvolle Forschungsarbeit für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt Fre(E)S, das sich mit der Produktivität kostenfreier E-Services beschäftigt. Im Herbst 2012 verbrachte Christine Igl zudem einen Forschungsaufenthalt bei Prof. Dr. René Algesheimer am „Chair for Marketing and Market Research“ der Universität Zürich. Dort konnte sie ihre Kenntnisse im Bereich der Netzwerkanalyse und ihr Wissen in den Forschungsbereichen Online Communities und Soziale Netzwerke weiter vertiefen. Besonders gerne denkt sie an ihre Zeit im Elitenetzwerk zurück, in der sich durch den engen Kontakt unter den Studierenden viele Freundschaften entwickelten, die sie noch bis heute begleiten. (12.03.2014)

Markus Riefling

Markus Riefling hat Pädagogik in Darmstadt, Padua und Würzburg studiert. Während der Promotionszeit in der International Graduate Schools for the Humanities in Würzburg wurde er vom Elitenetzwerk Bayern durch ein Forschungsstipendium gefördert. Seine unter dem Titel „Die Kultivierung der Freiheit bei der Macht“ beim VS-Verlag erschienene Dissertation hat einen Schwerpunkt in der Systematischen Bildungsforschung und geht den pädagogischen Implikationen von Immanuel Kant und Michel Foucault nach. Für diese Arbeit wertete er unter anderem bislang unveröffentlichte Vorlesungsmanuskripte im Foucault-Archiv aus. Mittlerweile ist Markus Riefling als Bildungsreferent bei BASF in Ludwigshafen tätig und betreut dort verschiedene Projekte der frühkindlichen Bildung unter dem Dach der „Offensive Bildung“ (www.offensive-bildung.de). Vor allem die Kenntnis der erziehungswissenschaftlichen Forschungslage und der politischen Bildungsdiskussionen kann er aus seiner Promotionszeit nun im Job einsetzen. Neben seiner Tätigkeit als Bildungsreferent forscht er gegenwärtig diskursanalytisch zum Spannungsverhältnis von Bildungsforschung, Politik und Öffentlichkeit. (17.12.2013)

Katharina Fürholzer

Katharina Fürholzer ist Alumna des Max Weber-Programms Bayern und studierte ab dem Wintersemester 2007/08 Nordische Philologie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Amerikanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ergänzt durch einen Studienaufenthalt am germanistischen sowie komparatistischen Institut des King’s College London. Anfang 2013 erwarb sie den Magistergrad „mit Auszeichnung“ und begann im Anschluss in München die Arbeit an ihrem Promotionsprojekt, das nun an der Graduate School Practices of Literature der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster fortgeführt wird. Aus dem ideellen Förderungsangebot des Max Weber-Programms erwies sich für Katharina Fürholzer die Teilnahme an einer Arbeitsgruppe des IV. Geisteswissenschaftlichen Kollegs der Studienstiftung des deutschen Volkes (2011-2013) als besonders wertvoll. Bereits im Rahmen der Mitarbeit bei Prof. Dr. Florian Steger an den Instituten für Ethik, Geschichte und Theorie der LMU München und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beschäftigte sich Katharina Fürholzer mit den philosophischen Grundlagen und tagesaktuellen Debatten der medizinischen Bereichsethik, die einen nachhaltigen Einfluss nicht nur auf die Magisterarbeit, die als Brückenschlag zwischen Medizin und Literatur zu sehen ist, sondern auch auf Thematik und Methodik der jetzigen Promotionsarbeit ausübte.

Mikhail Krayzler

Mikhail Krayzler, Alumnus des Max Weber-Programms Bayern, begann sein Studium in "Angewandte Mathematik und Informatik" an der Technischen Universität Nishnij Nowgorod (Russland) und schloss dieses mit Auszeichnung ab. Der Schwerpunkt der Bachelorarbeit lag dabei auf der Schadenversicherungsmathematik. Neben dem Studium und seiner Tätigkeit als Jahrgangssprecher, erwarb Mikhail Krayzler noch zusätzlich die Qualifikation als Fachübersetzer. Im Jahr 2006 nahm er das Studium am Elitestudiengang "Finance and Information Management" an den Kooperationsuniversitäten TU München und Universität Augsburg auf. Im Rahmen eines Forschungsprojektes mit Algorithmics Inc. schrieb er seine Masterarbeit über Portfolio-Kreditrisikomodelle. Zusätzlich untersuchte er das Thema "Intensity based modeling of hegde funds" während seines Auslandsaufenthaltes an der University of Toronto. Zurzeit promoviert Mikhail Krayzler im Rahmen einer Forschungskooperation zwischen risklab und dem Lehrstuhl für Finanzmathematik im Bereich Strukturierte Investmentstrategien und Derivate zum Thema "Pricing of Variable Annuities". Während seines Studiums und der Promotion sind mehrere wissenschaftliche Publikationen zu einem breiten Spektrum an Themen entstanden, die Mikhail Krayzler bei verschiedenen Konferenzen und Universitäten (u.a. an der ETH Zürich, University of Waterloo, Columbia University) vorstellen durfte. Seine Forschungsinteressen bilden insbesondere thematische Schnittstellen aus der Finanz- und Versicherungsmathematik. Für seinen Beitrag „Closed-form solutions for Guaranteed Minimum Accumulation Benefits“ erhielt Mikhail Krayzler mit seinen Co-Autoren den ersten Gauss-Preis 2012 von der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) und Deutscher Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik (DGVFM). Einer der größten Höhepunkte seiner Promotion war für ihn die Teilnahme an dem Nobelpreisträgertreffen in Wirtschaftswissenschaften in Lindau, die den Austausch mit den Laureaten und anderen „Young Researcher“ über aktuelle Forschungsentwicklungen der Finanzbranche und Weltwirtschaft ermöglichte. (16.10.2013)

 

Bertram I. Steininger

Bertram I. Steininger ist derzeit Juniorprofessor für Real Estate Finance an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH Aachen University). Er studierte im Rahmen der "Honors"-Elitestudiengänge Betriebswirtschaftslehre an der Universität Regensburg. Währenddessen absolvierte er Auslandssemesteraufenthalte an der American University in Washington D.C. und am Beijing Institute of Technology (北京理工大学). Für seinen Schwerpunkt der Finanzwissenschaften sammelte er praktische Erfahrungen in diversen Praktika bei nationalen und internationalen Firmen. Nach seinem Studienabschluss promovierte er zwischen Oktober 2008 und 2011 an der IRE|BS – International Real Estate Business School der Universität Regensburg über Immobilienanlageformen und Aktienfonds. Im Anschluss war er als Post-Doc im Bereich „Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement“ am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim tätig. Im Dezember 2012 wechselte er an die  RWTH Aachen University. Er ist dem ZEW weiterhin als Research Associate im Rahmen des Leibniz-Netzwerkes „Immobilien- und Kapitalmärkte“ (ReCapNet) verbunden und in Drittmittelprojekten eingebunden. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Finanzierung von Immobilien, den Formen der indirekten Immobilienanlagen und der Infrastruktur. In seiner Freizeit spielt er gerne Fußball, was ihm die ein oder andere erfolgreiche Teilnahme am Elite-Cup des Elitenetzwerks Bayern bescherte, und ist ein begeisterter Mountainbikefahrer. Dank der fortwährenden Förderung durch das Elitenetzwerk Bayern gewann Bertram I. Steininger während des Studiums in diversen Soft-Skill-Seminaren einen Einblick in die Interdisziplinarität der Forschung und Lehre und fand so seine Berufsorientierung. (09.10.2013)

 

Franziska Hawranek 

Franziska Hawranek ist Alumna des Elitestudiengangs Honors -  Wirtschaftswissenschaften an der Universität Regensburg. Sie studierte dort bis 2011 Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Empirische Wirtschaftsforschung und Immobilen- und Regionalökonomik. Ihre Masterarbeit verfasste sie zum Thema "Wage differentials between Germans and Foreigners due to Residential Segregation", für die sie im Oktober 2012 mit dem gif Forschungspreis für die beste Masterarbeit in Immobilienwirtschaft ausgezeichnet wurde. Seit 2011 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Immobilienökonomie der Universität Regensburg und beschäftigt sich weiter im Bereich ihrer Masterarbeit: Sie promoviert zum Thema Nachbarschaftseffekte und die Auswirkungen auf Arbeitsmarktauskommen. Hierbei geht es vor allem darum, wie sich soziale Interaktion innerhalb kleinräumiger geographischer Einheiten auf Größen wie Arbeitslosigkeit, die Wahrscheinlichkeit einen Job zu finden oder auch die Höhe des Gehaltes auswirken können, und wie man solche Interaktionen quantifizieren kann. Von August 2012 bis März 2013 verbrachte Franziska Hawranek einen Forschungsaufenthalt in den USA an der University of California at Davis, wo sie einen Einblick in das amerikanische Graduiertensystem erlangen konnte, einige Kurse belegen konnte sowie Kontakte zu jungen Nachwuchswissenschaftlern knüpfen konnte. Von ihrer Zeit im Elitenetzwerk Bayern hat sie besonders den Kontakt und Austausch mit den anderen Studierenden genossen: hieraus sind einige wertvolle Freundschaften entstanden, und der Austausch und die gegenseitige Motivation ist auch heute noch von großer persönlicher Bedeutung. (09.09.2013)

Sophie Rohrmeier

Sophie Rohrmeier ist Alumna des Max-Weber-Programms Bayern und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) Neuere deutsche Literatur, Philosophie und Psychologie studiert. Seit ihrem Abschluss im Juli 2012 arbeitete sie als freie Journalistin bei der Süddeutschen Zeitung (SZ) in München als Pauschalistin in der Redaktion München-Region-Bayern und setzte so den Einstieg in den journalistischen Beruf fort, den sie 2006 mit einem Praktikum beim Münchner Merkur begonnen hatte. Sophie Rohrmeier schrieb parallel dazu auch für die Deutsche Presse Agentur. Dem Max Weber-Programm verdankt sie nicht nur einen Sprachkurs in England, sondern die ersten Schritte in den Journalismus, da die Betreuerin ihrer Stipendiatengruppe ihr mit Rat und Tat zur Seite stand. So konnte sie Kontakte knüpfen – Kontakte, von denen es immer hieß, man müsse sie bereits mitbringen. Dasselbe hieß es von der journalistischen Erfahrung, die sie dann sammelte: In der anspruchsvollen Redaktion wurde sie „ins kalte Wasser geworfen“ – und hat schnell gelernt, schnell zu schreiben – und dabei fundiert. Nach dem ersten Praktikum bei der Tageszeitung zog es die Geisteswissenschaftlerin, die sich immer auf politische Implikationen ihrer Disziplinen konzentriert und spezialisiert hat, ins Ausland. Mit der Unterstützung eines Auslandsstipendiums verbrachte Sophie Rohrmeier zwei Semester an der University of Leeds in England. Dort studierte sie auch Politik und schrieb von dort aus für Philtrat, das Studentenmagazin der LMU. Bei dieser Zeitschrift leitete sie im Anschluss an ihr Auslandsjahr das Ressort „Uniprophil“ und verfasste auch weiterhin Texte. (25.04.2013)

Roman Giesen

Roman Giesen ist derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsche Philologie in München. Er studierte Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft und Europäische Ethnologie an der LMU München sowie an der Universidade Nova de Lisboa in Lissabon (Portugal). Während seines Studiums absolvierte er zahlreiche Praktika im Kulturbetrieb wie etwa in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an den Münchner Kammerspielen (2005). Von 2009 bis 2011 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Bernd Scheffer im Fach Neuere Deutsche Literatur an der LMU München. Außerdem ist er seit 2009 als Autor und Redakteur bei der wissenschaftlichen und essayistischen Online-Zeitschrift „Medienobservationen“ tätig. Seit Februar 2011 ist Roman Giesen Mitglied im Elitenetzwerk Bayern und erhielt ein Forschungsstipendium für seine Dissertation mit dem Thema „Zur Medialität von Liebe“. Zu seinen wissenschaftlichen Forschungsgebieten und Interessen zählen Medientheorie, Liebestheorie, Filmtheorie, Semiotik, Psychosemiologie, Sport in Literatur und Film, Alpinismus, Deutsch-Baltische Literatur sowie Literatur der Romantik und Biedermeierzeit. In seiner Freizeit spielt er auf diversen Blues-, Funk- und Jazzjamsessions Trompete und Gitarre. Zudem engagiert er sich seit 2005 als Betreuer und Konzertveranstalter ehrenamtlich bei Beatween Jazz e.V., einem Verein, der junge Musiker in München fördert. (20.03.2013)

Angelika Schoder

Angelika Schoder studierte Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Soziologie und Theaterwissenschaft an der Universität Bayreuth. Ihre Magisterarbeit bildete die Grundlage für ihr erstes Buch „Blutsaugerinnen und Femmes Fatales“, das 2009 veröffentlicht und 2010 für den Deutschen Phantastik Preis (DPP) in der Kategorie „Bestes Sekundärwerk“ nominiert wurde. Neben ihrem Studium absolvierte sie Praktika im Kulturmanagement und in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, u.a. bei der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und in der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft in London. Im Anschluss an ihr Magisterstudium promovierte Angelika Schoder an der Universität Bayreuth in der Graduate School „Mitteleuropa und angelsächsische Welt 1300-2000“ und am Lehrstuhl für Politische Soziologie bei Prof. Dr. Georg Kamphausen. In ihrer Dissertation geht Angelika Schoder der Frage nach, mit welchen museumsspezifischen und didaktischen Methoden die Vermittlung der nationalsozialistischen Verbrechen in Großbritannien und Deutschland erfolgt und welche Ausstellungskonzeptionen und pädagogischen Konzepte sich dahinter verbergen. Anhand der Beispiele des Imperial War Museum in London und des Deutschen Historischen Museums in Berlin werden die musealen Darstellungen des Holocaust in Großbritannien und Deutschland vergleichend einander gegenübergestellt und es wird untersucht, inwieweit in den Holocaust-Rezeptionen nationale oder europäische Perspektiven betont werden. Das Promotionsstudium wurde durch ein Forschungsstipendium des Deutschen Historischen Instituts London im Jahr 2008 sowie durch ein Forschungsstipendium des Elitenetzwerks Bayern von 2008 bis 2011 gefördert. Seit Oktober 2011 ist Angelika Schoder im Referat Kommunikation und Medien am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) tätig. Das ZI ist ein international anerkanntes Zentrum moderner Psychiatrieforschung, das seit 1979 als Collaborating Centre der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fungiert und an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg die Aufgaben der Universitätskliniken seiner Fachgebiete wahrnimmt. Das Institut vertritt Lehre und Forschung in den Fächern Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatische Medizin sowie Suchtforschung und gewährleistet mit seinen vier Kliniken die psychiatrische Versorgung der Mannheimer Bevölkerung. (19.12.2012)

Anna Kathrin Bleuler

Anna Kathrin Bleuler gehört zur ersten Generation der Absolventen eines Doktorandenkollegs des Elitenetzwerks Bayern, denn sie wurde bereits im Dezember 2004 in das Elitenetzwerk Bayern aufgenommen. Die gebürtige Züricherin promovierte im Internationalen Doktorandenkolleg 'Textualität der Vormoderne': „Ich habe die Zeit als äußerst anregend und gewinnbringend empfunden.“ Insbesondere das hohe Engagement der Betreuer und die qualitativ hochwertigen Veranstaltungen, die angeboten wurden, haben sie wissenschaftlich nachhaltig vorangebracht und geprägt. Nach Abschluss der Dissertation hatte Anna Kathrin Bleuler zunächst eine Assistentenstelle an der LMU inne, anschließend folgte sie dem Ruf auf eine Assistenzprofessur an der Universität Salzburg. An ihrem Habilitationsprojekt 'Essen - Trinken - Liebe. Aspekte einer Poetik des Alimentären in der höfischen Minnedichtung' hat sie sechs Jahre gearbeitet und nun im Oktober 2012 eingereicht und die venia docendi im Fachbereich 'Ältere deutsche Sprache und Literatur' beantragt. Das Verfahren wird im kommenden Frühjahr abgeschlossen sein. Anna Kathrin Bleuler hat zahlreiche Ämter, Funktionen und institutionelle Tätigkeiten an der Universität Salzburg inne. So ist sie Mitwirkende am Interdisziplinären Zentrum für Mittelalterstudien (IZMS), zusammen mit Dr. Michael Brauer verantwortlich für die Konzeption und Organisation der Ringvorlesung ‚Kulturen des Buches’ im WS 2012/13, Mitglied der Curricular-Kommission des Fachbereichs Germanistik der Universität Salzburg, zusammen mit Rachel Raumann Verantwortliche für die Konzeption, Organisation und Durchführung des Research-Seminars des Fachbereichs Germanistik der Universität Salzburg und schließlich auch Mittelbauvertreterin im Fachbereichsrat des Fachbereichs Germanistik der Universität Salzburg. (18.12.2012)

Saskia Jogler

Portraits, portrait galleries as well as artistic self-reflection and self-presentation in the Early Modern Period belong to the main research fields of Saskia Jogler. Born in Australia, she lived and studied in Germany and now continues her professional career in California. After receiving her diploma in social education at the University of Applied Sciences in Wiesbaden, Saskia studied Art History and Byzantine Art History in Mainz and Munich. Her Magister thesis about a jester portrait by the Spanish court painter Velázquez was awarded the Heinrich Wölfflin Prize by the Institute of Art History of the LMU Munich. During her PhD at the LMU, she continued research on Velázquez´ jester portraits. She took part in the interdisciplinary PhD program ProArt and was generously supported by a research fellowship of the Elite Network of Bavaria. She also received a fellowship by the DAAD to conduct research on primary sources in archives and libraries in Madrid and Simancas for six months. During her studies, Saskia was strongly engaged in academic service, organizing an interdisciplinary PhD student meeting and operating as a spokesperson and organizer for the international symposium “Transformations – Dissolution of boundaries in the arts” at the LMU. As she loves travelling, she wrote hundreds of short texts for the German travel guide Merian. Now situated in California, she gives lectures on art history at Stanford University´s Bechtel International Center to international students, visiting scholars and partners living in the Stanford community. In her free time, she enjoys the cultural life of San Francisco, the bay for windsurfing and the great nature of California for hiking. (15.11.2012)

Daniel Urban

Daniel Urban ist Alumnus des Max Weber-Programms Bayern und des Elitestudiengangs Finance & Information Management. Während seines Studiums spezialisierte er sich im Bereich der Unternehmensfinanzierung. Im Rahmen von Auslandsaufenthalten an der Stanford University und der Georgia State University vertiefte Daniel Urban seine Kenntnisse in Finance-Ph.D.-Kursen. In seiner Master-Arbeit untersuchte er die Auswirkungen von finanzieller Flexibilität auf Ausschüttungs­­entscheidungen von Unternehmen. Dazu entwickelte er ein neues Maß zur monetären Bewertung von finanzieller Flexibilität. Mittels dieses Maßes konnte er zeigen, dass finanziell restringierte Unternehmen weniger Geld an Aktionäre ausschütten und dabei eher auf Aktienrückkäufe als auf Dividenden zurückgreifen. Für seine Master-Arbeit erhielt Daniel Urban den Preis des Deutschen Aktieninstituts. Seine Arbeit konnte er mittlerweile auf mehreren renommierten Konferenzen präsentieren. Neben seinem Studium absolvierte Daniel Urban Praktika bei Siemens,  BDO, PricewaterhouseCoopers und MAN. Daneben engagierte er sich auf vielfältige Art und Weise und organisierte zum Beispiel zusammen mit Kommilitonen seines Studiengangs die jährlich stattfindende Wirtschafts- und Wissenschaftstagung „Bridging the Gap“, die Themen an der Schnittstelle des Finanz- und Informationsmanagements behandelt. Heute ist Daniel Urban Doktorand am Lehrstuhl für Finanzmanagement und Kapitalmärkte an der TU München. Im Rahmen seiner Promotion wird er die Auswirkungen von Board-Governance  auf den Unternehmenswert bzw. auf die Finanzierungspolitik untersuchen. (15.11.12)

 

Valerie Küttler

Valerie Küttler wurde 2010 in das Max Weber-Programm aufgenommen. Im Juni 2012 beendete sie ihr Magisterstudium in den Fächern Religionswissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihr verstärktes Interesse galt dem modernen Judentum, Religionsästhetik und Pilgerfahrten. Ihre Magisterarbeit drehte sich um die Anwendung religiösen Eherechts in Israel und ihre Konsequenzen. Vorbereitend verbrachte sie den Sommer 2011 an der Hebräischen Universität in Jerusalem, wo sie auch ihre Kenntnisse in Neuhebräisch verbessern und sich mit moderner jüdischer Mystik beschäftigen konnte. Neben ihren Tätigkeiten als Hilfskraft, Fachschaftssprecherin und Tutorin absolvierte sie eine Ausbildung zur systemischen Beraterin und arbeitete in der Onlineredaktion eines Nachrichtenmagazins. Zum sportlichen Ausgleich diente ihr Modern Dance – zehn Jahre war sie Teil einer Turniergruppe. Nach der Geburt ihres Sohnes im Sommer 2012 möchte sie im kommenden Jahr eine Promotion in Angriff nehmen. (25.10.2012)

Stefan Hartmann

Seit April 2010 ist Stefan Hartmann als Koordinator der Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (GGS) der Universität Augsburg tätig. Die Gründung der Graduiertenschule fiel mit dem Ende seiner Promotionsphase zusammen, für ihn vollzog sich also ein schneller Wechsel der Perspektive – vom Doktoranden und Stipendiaten zum Koordinator einer Graduiertenschule. In seiner Dissertation (Kunstgeschichte / Bildwissenschaft, betreut von Prof. Dr. Gabriele Bickendorf und Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel) beschäftigte sich Stefan Hartmann mit dem deutschen Künstler Martin Kippenberger (1953-97). Dieser Künstler wird weltweit in Ausstellungen und Museen gezeigt, seine Werke erzielen auf Auktionen regelmäßig Spitzenpreise – eine fundierte kunst- und kulturgeschichtliche Aufarbeitung des Oeuvres fehlte aber bislang. Ziel der Arbeit war, zu zeigen, dass sich Kippenberger auf ironisch-persiflierende Weise mit zentralen Fragen der Identität in der globalisierten Kultur der Postmoderne befasste. Die Arbeit, für die Stefan Hartmann 2011 mit dem Dissertationspreis der Freunde der Universität Augsburg ausgezeichnet wurde, erscheint im Frühjahr 2013 im Deutschen Kunstverlag (gefördert durch die VG Wort). Die Ergebnisse seiner Arbeit konnte Herr Hartmann bereits auf mehreren Tagungen vorstellen, unter anderem auf der Jahreskonferenz der britischen Kunsthistoriker und Kunsthistorikerinnen (AAH Annual Conference) 2011 in Coventry. Stefan Hartmann erhielt von 2008 bis 2010 ein Forschungsstipendium des Elitenetzwerks Bayern. Nicht zuletzt ermöglichte das Elitenetzwerk Bayern auch eine mehrwöchige Recherchereise in die USA. Im Rahmen des Stipendiums hat Stefan Hartmann darüber hinaus gerne die Soft- Skills-Angebote des Elitenetzwerks Bayern genutzt. Neben dem inhaltlichen Profit schätzte er dabei besonders die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch mit Stipendiaten und Stipendiatinnen anderer Disziplinen. (25.10.2012)

Ralf Zuber

Ralf Zuber absolvierte sein Bachelorstudium im Fach Physikalische Technik an der Hochschule München. Während dieser Zeit arbeitete er am Max Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching, wo er eine Soft-X Ray Kalibrieranlage mit entwickelte. Des Weiteren arbeitete er an Computersimulationen von Piezoelektrischen Mikropumpen beim Fraunhofer Institut IZM München. Seine Bachelorarbeit im Gebiet der optischen Messtechnik absolvierte er bei der Firma Gigahertz-Optik kombiniert mit einem Auslandspraktikum in den USA. Damit komplettierte er seine interdisziplinäre Ausbildung im Bachelorstudium. Die Optik begeisterte ihn dabei am meisten, daher bewarb er sich für den Elitestudiengang MAOT (Master in Advanced Optical Technologies) in Erlangen und wurde auch aufgenommen. Dieser Studiengang ermöglichte es ihm, ein breites „optisches Wissen“ anzuhäufen, da ein vielfältiges Angebot an Vorlesungen mit verschiedenen Spezialisierungen angeboten wird. Er schätze auch die Internationalität des Studiengangs, welche sich sowohl in der Zusammensetzung der Studierenden, als auch der Professoren widerspiegelt. Dabei versuchte er speziell den ausländischen Studenten aus anderen Kulturen den Start in Deutschland zu erleichtern. Seine fachliche Spezialisierung fiel auf den Forschungsbereich der Optischen Messtechnik, welche er speziell in der Arbeitsgruppe OSMiN des Max Planck-Instituts für Licht nachging. Dort beschäftige er sich mit dem Messprinzip der Deflektometrie über welches er auch seine Masterarbeit schrieb. Es handelt sich dabei um ein sehr innovatives und junges Messsystem zur optischen Vermessung von spiegelnden Oberflächen. Als nächstes steht nun seine Promotion an. Privat verbringt er seine Freizeit mit diversen sportlichen Tätigkeiten im alpinen Bereich. Seine Leidenschaft, fremde Kulturen und Landschaften zu erkunden, verwirklichte er z. B. bei einer zweimonatigen Rucksacktour durch Thailand, Vietnam und Indien. (20.10.2012)

Markus Retsch

Markus Retsch

Markus Retsch hat an der Universität Bayreuth „Polymer- und Kolloidchemie“ studiert (2001-2006) und war von 2005 bis 2008 Student des Elitestudienganges „Macromolecular Science“. 2004 forschte er am Key Centre for Polymer Colloids an der University of Sydney, Australien, unter Betreuung von Prof. Bob Gilbert an sterisch stabilisierten Latexpartikeln. Nach dem Abschluss seines Diplomstudiums mit einer Arbeit über Polyelektrolytbürsten auf Goldoberflächen bei Prof. Axel H. E. Müller wechselte Markus Retsch an das Max Planck Institut für Polymerforschung in Mainz für die Anfertigung seiner Doktorarbeit. Parallel dazu blieb er Mitglied im Elitestudienprogramm an der Universität Bayreuth. „Besonders beeindruckt war ich von der interdisziplinären Ausrichtung des Elitestudienganges, so konnte ich als Polymerchemiker ungeahnte Einblicke in die Biochemie und Physik erlangen“, sagt Markus Retsch rückblickend. „Als besonders hilfreich sind mir auch die Workshops rund um internationale Konferenzen, die Soft-Skill Seminare und die Anleitung zum Schreiben wissenschaftlicher Publikationen in Erinnerung geblieben.“ Nach Beendigung seiner Doktorarbeit wechselte er als Feodor-Lynen Stipendiat der Alexander von Humboldt Stiftung für 2,5 Jahre an das Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, USA. Im Januar 2012 kehrte Markus Retsch an seine Alma Mater zurück und setzt als Juniorprofessor für Polymere Systeme seine Forschung auf funktionalen Materialien, welche durch kolloidale Selbstanordnung aufgebaut werden können, fort. Als Absolvent des Elitenetzwerks Bayern ist er besonders stolz darauf, nun als Dozent für die neue Generation des Elitestudienganges „Macromolecular Science“ tätig sein zu können. (17.10.2012)

Silke Härteis

Silke Härteis

Silke Härteis hat Molekulare Medizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg studiert (2001-2006). Im Anschluss an ihr Studium hat sie von 2006-2009 am Institut für Zelluläre und Molekulare Physiologie der Universität Erlangen-Nürnberg zum Dr. rer. nat. promoviert. Das Thema ihrer Doktorarbeit lautete „Effects of the δ-subunit and of proteolytic channel cleavage on the function of the epithelial sodium channel (ENaC)”. Bei dieser Arbeit ging es um die Untersuchung der molekularen Mechanismen der Regulation des epithelialen Natriumkanals (ENaC), der eine entscheidende Rolle für den Salzhaushalt und die Langzeitkontrolle des arteriellen Blutdrucks spielt. Mit Hilfe von elektrophysiologischen und biochemischen Methoden hat sie interessante neue Ergebnisse gewonnen, insbesondere zur Funktion der δ-Untereinheit des Kanals, die bisher erst wenig erforscht ist und möglicherweise nicht nur in epithelialen Geweben sondern auch im Zentralnervensystem funktionell von Bedeutung ist. Im Rahmen ihrer Promotion wurde sie durch ein Forschungsstipendium des Elitenetzwerks Bayern gefördert und war Mitglied im internationalen Doktorandenkolleg „Lead Structures of Cell Function“ des Elitenetzwerks Bayern (BIGSS - BioMedTec International Graduate School of Science). Darüber hinaus war sie Sprecherin des Doktorandenkollegs des Sonderforschungsbereichs 423 „Nierenschäden: Pathogenese und Regenerative Mechanismen“ und hat in dieser Funktion verschiedene mehrtägige Veranstaltungen, z.B. Workshops und eine Summerschool organisiert. (21.08.2012)