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Aktuelles aus den Programmen

Befragung der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Max Weber-Programms im Sommersemester 2017

Die Zufriedenheit der Max Weber-Stipendiatinnen und -Stipendiaten wurde in einer Online-Befragung im Sommersemester 2017 erhoben. Im Zeitraum vom 12. Mai 2017 bis zum 23. Juni 2017 sind alle Stipendiatinnen und -Stipendiaten online anonym befragt worden.

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  • Etwa 40 Prozent der befragten Stipendiatinnen und Stipendiaten befinden sich derzeit im Bachelorstudium und knapp 32 Prozent im Masterstudium. Der Prozentsatz der geförderten Studierenden in Studiengängen mit Staatsexamen beträgt 24 Prozent und liegt damit in den letzten Jahren relativ stabil bei einem Viertel aller Geförderten.
  • Jeweils rund ein Viertel der Befragten studiert in der Fächergruppe "Mathematik und Naturwissenschaften" (26,4 Prozent) sowie in der Fächergruppe "Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften" (23 Prozent).
  • Die generelle Zufriedenheit mit dem Programm ist ausgesprochen hoch. 94,5 Prozent (2016: 93 Prozent) der Befragten sind mit dem Max Weber-Programm zufrieden bis sehr zufrieden. Der Anteil der "sehr zufriedenen" Stipendiatinnen und Stipendiaten ist die letzten Jahre zudem stetig auf 70,1 Prozent im Jahr 2017 angestiegen (2014: 52 Prozent, 2015: 57,8 Prozent, 2016: 64,9 Prozent).
  • Die zitierte Antwort eines Befragten spiegelt den Grundtenor der Begründungen hierzu wider: "Besonders gut gefällt mir am MWP die familiäre Atmosphäre sowie die wirklich sehr gute Betreuung. Man besitzt das Gefühl, dass die Verantwortlichen des MWP wirklich am Erfolg des Einzelnen interessiert sind und auch viel dafür tun, dass sich innerhalb des Programms eine positiv gestimmte, intellektuell stimulierende Atmosphäre bildet."
  • Unter den Veranstaltungen werden vor allem Sommerakademien, Softskill-Seminare und Sprachkurse von den Befragten positiv hervorgehoben. Daneben sind der interdisziplinäre Austausch und das Netzwerk aus Stipendiatinnen und Stipendiaten mit verschiedenen Hintergründen ein Pluspunkt.
  • Häufigster Kritikpunkt ist die immer noch geringere Bildungspauschale im Vergleich zu den staatlichen Begabtenförderungswerken (215 Euro monatlich im Vergleich zu 300 Euro monatlich).
  • Die Studienfinanzierung der Teilnehmer wird sehr häufig durch die Eltern unterstützt. 84,9 Prozent der Befragten gaben an, Zuwendungen der Eltern zu erhalten (Mehrfachnennungen möglich).Einer eigenen Tätigkeit während des Studiums gehen 72,6 Prozent nach, wobei mehr als die Hälfte als Hilfskraft an einer Hochschule oder einer anderen Forschungseinrichtung beschäftigt ist. 82,3 Prozent der Befragten zeigen sich mit ihrer finanziellen Situation zufrieden bis sehr zufrieden.
  • Rund ein Drittel der Befragten (32,2 Prozent) gab an, bereits einen Auslandsaufenthalt im Rahmen des Studiums absolviert zu haben. 39,9 Prozent derjenigen, die im Ausland waren, nahmen die Auslandsförderung des Max Weber-Programms in Anspruch (Vorjahr: 52,8 Prozent). Die Zufriedenheit mit der Auslandsförderung des Max Weber-Programms ist sehr hoch - rund 81 Prozent sind zufrieden bzw. sehr zufrieden.
  • Die Möglichkeit, eine Mentorin oder einen Mentor zu wählen, nutzen 67,5 Prozent der Stipendiatinnen und Stipendiaten. Die Zufriedenheit mit der Betreuung durch einen Mentor hat im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Knapp 60 Prozent der Befragten sind mit den unterschiedlichen Arten der Unterstützung (persönlich, inhaltlich, Hilfe bei auftretenden Problemen, fachlicher Austausch, regelmäßige Gruppentreffen) zufrieden oder sehr zufrieden (Vorjahr: 55 Prozent).

Text und Grafiken: Geschäftsstelle des Elitenetzwerks Bayern

veröffentlicht am