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Aktuelles aus den Doktorandenkollegs

Befragung der Internationalen Doktorandenkollegs im Sommersemester 2019

Alle Promovierenden der aktuell sieben Internationalen Doktorandenkollegs wurden im Sommersemester 2019 anonym online befragt.

Abbildung: Wie zufrieden sind Sie mit folgenden Bereichen Ihres Kollegs? (1 = sehr zufrieden bis 5 = überhaupt nicht zufrieden; nmax= 86)

123 Doktorandinnen und Doktoranden wurden angeschrieben, wovon 91 an der Befragung teilnahmen, dies sind rund 74 Prozent.

  • Die Erwartungen der Promovierenden an ihre Internationalen Doktorandenkollegs sind hoch (hohes Niveau der Forschung, die anspruchsvolle Thematik und der Zugang zu wissenschaftlichen Kontakten sowie Entwicklung innovativer Forschungskonzepte und -ansätze). Grundsätzlich entspricht die Realität den Erwartungen, in sechs Fällen werden die Erwartungen gar übererfüllt. Die Gesamtzufriedenheit hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert und bleibt weiterhin in einem guten, wenn auch nicht sehr guten Bereich.
  • Die Betreuungssituation für ihre Dissertation schätzen die allermeisten Promovierenden sehr. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Betreuung durch die offizielle Doktormutter bzw. den -vater intensiviert und auch die Häufigkeit der Gespräche hat etwas zugenommen und ist auf einem guten Niveau. Der Aspekt der intensiven Betreuung der Dissertation schneidet bei der Zufriedenheitsumfrage damit übereinstimmend auch am besten ab.
  • Der sehr große Teil von über 87 Prozent der Promovierenden fühlt sich frei bei der Arbeit an der eigenen Dissertation, und nur noch knapp ein Siebtel fühlt sich hier zu stark eingeschränkt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Verbesserung um fast sieben Prozentpunkte.
  • Einige Promovierende aus dem Ausland berichten von Problemen bei Verwaltungs- und Behördenangelegenheiten. Diese beziehen sich besonders auf sprachliche Barrieren und die Anerkennung von Abschlüssen.
  • 58 Prozent der Promovierenden sind im Elitenetzwerk Bayern vernetzt. Die Identifikation mit dem Netzwerk ist allerdings weniger stark ausgeprägt.


Text und Grafik: Geschäftsstelle des Elitenetzwerks Bayerns

veröffentlicht am