Das Elitenetzwerk Bayern hat eine Reihe starker Partner gewinnen können.
Die vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft) ist eine freiwillige, branchenübergreifende Interessenvereinigung. Sie vertritt rund 80 bayerische Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände und über 30 Einzelunternehmen. Die vbw bündelt Kompetenz und Erfahrung der Wirtschaft in Bayern und versteht sich als aktiven und gestalterischen Teil unserer pluralistischen Gesellschaft. Zusammen mit VBM (Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie) und BayME (Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro) ist die vbw bildungspolitisch bei der Initiierung und Förderung von innovativen Modellprojekten aktiv.
Der VBM ist der Verband von rund 600 Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Bayern. Als Arbeitgeber- und Berufsverband setzen sie sich für die Wahrnehmung der gemeinsamen und fachlichen Belange in allen gesellschaftspolitischen, sozialpolitischen und tariflichen Angelegenheiten ein. Der VBM stellt nicht nur bildungspolitische Forderungen wie die Vermittlung von solidem Wissen, strukturellem Denken und fundierten Werten, sondern unterstützt diese auch mit gezielten Projekten.
Ein erheblicher Anteil der von der Bayerischen Staatsregierung für das Elitenetzwerk Bayern zur Verfügung gestellten Anschubfinanzierung in Höhe von insgesamt 14 Millionen Euro wurde vom VBM (Verband der Metall und Elektro-Industrie) getragen.
Durch die Vernetzung von Forschung und Wissenschaft an ausgewählten Standorten werden nicht nur die Studierenden und Wissenschaftler im Besonderen gefördert, sondern zugleich der Wirtschaft exzellent ausgebildete zukünftige Führungskräfte angeboten. Dadurch wird nicht nur der Wirtschaftsstandort Bayern in seiner Schlagkraft und Innovation gestärkt, sondern gewinnt im Wettbewerb um die besten Köpfe durch dieses international herausragende Projekt an weltweiter Attraktivität.
Die Lindauer Treffen bieten seit 1952 den besten Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern in- und ausländischer Forschungsinstitute als Anerkennung ihrer Leistungen die Möglichkeit, Nobelpreisträger innerhalb eines Fachbereiches informell kennen zu lernen sowie insbesondere mit ihnen in wissenschaftlichen Dialog zu treten. Das ursprüngliche Konzept, Laureaten und wissenschaftlichen Nachwuchs in einer lockeren Atmosphäre zusammenzuführen, hat nichts an seiner Aktualität verloren. Jährlich abwechselnd treffen sich hier Nobelpreisträger aus den Bereichen Physik, Chemie und Physiologie oder Medizin, und seit September 2004 auch Laureaten der Wirtschaftswissenschaften.
Kooperation:
Seit September 2004 können ausgesuchte Beteiligte im Elitenetzwerk Bayern an den Lindauer Nobelpreisträgertreffen teilnehmen und von den vielfältigen Gelegenheiten zu gegenseitigem Kennenlernen, Austausch und Vernetzung profitieren, die sich bei Vorträgen und offenen Diskussionsrunden zu den aktuellen Forschungsbereichen der Nobelpreisträger sowie zu aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen bieten.
Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist mit rund 9.000 Stipendiaten das größte und zugleich das älteste deutsche Begabtenförderungswerk. Sie ist politisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig. Die Studienstiftung betreibt Nachwuchsförderung für Wissenschaft, Wirtschaft, öffentliche Verwaltung und Kunst. Durch ihr Förderprogramm vermittelt sie wissenschaftliche Vertiefung, fachübergreifenden Dialog, Weltoffenheit und internationale Erfahrungen. Finanziell wird die Studienstiftung vom Bund, den Ländern und Kommunen sowie von zahlreichen Stiftungen, Unternehmen und privaten Spendern getragen. Die Studienstiftung wurde 1925 in Dresden gegründet, im Jahr 1934 aufgelöst und 1948 in Köln als eingetragener Verein neu gegründet. Seit ihrem Bestehen hat sie mehr als 50.000 besonders begabte Studierende und Doktoranden unterstützt.
Kooperation:
Seit dem 1. Oktober 2005 ist die Studienstiftung des deutschen Volkes Partner des Elitenetzwerks Bayern. Sie hat die Durchführung des studienbegleitenden Exzellenzprogramms, des Max Weber-Programms Bayern übernommen, das aus der reformierten bayerischen Begabtenförderung entstanden ist. Hochbegabte Abiturienten und herausragende Studierende an bayerischen Hochschulen können seit dem Wintersemester 2005/2006 in das Max Weber-Programm der Studienstiftung aufgenommen werden, das besonders leistungsfähige und engagierte Studierende unterstützt.
2003 haben die Mitglieder der „Bayerischen Rektorenkonferenz“ beschlossen, sich zur Universität Bayern e.V. zusammenzuschließen. Mit dieser juristischen Neufassung der gemeinsamen Arbeit machen die elf bayerischen Universitäten ihr gewandeltes Selbstverständnis von Hochschulen in der globalisierten Welt auch nach außen hin deutlich.
Die Universität Bayern bietet den Raum für die Universitäten, wo sie gemeinsam Antworten auf die Fragen finden, die Politik und Gesellschaft heute bewegen. In offenen Diskussionen miteinander und mit anderen wird um die besten Konzepte für den Wissenschaftsstandort Bayern gerungen.
Kooperation:
Seit Juli 2005 ist die Universität Bayern e.V. Partner des Elitenetzwerks Bayern. Die Universität Bayern e.V. übernimmt die Auswahl der Bewerber für Graduierten- und Postgraduiertenstipendien nach dem Bayerischen Elitefördergesetz und reicht die Stipendien an die erfolgreichen Bewerber aus.
In einer zweijährigen studienbegleitenden Ausbildung bietet die Bayerische Elite-Akademie hervorragenden Studenten aller Fachrichtungen der bayerischen Hochschulen eine zusätzliche Qualifizierung für Führungsaufgaben in der Wirtschaft durch Persönlichkeitsbildung und Förderung von Führungsfähigkeiten. Abwechslungsreiche Curricula, interdisziplinäre, praxisbezogene Projektarbeiten, Praktika im Management und als besonderer Pluspunkt die individuelle Beziehung jedes einzelnen Studenten zu seinem persönlichen Mentor prägen die Förderung durch die Bayerische Elite-Akademie.
Kooperation:
Die Studierenden und Doktoranden des Elitenetzwerks Bayern können seit Januar 2005 vom Programm der Elite-Akademie profitieren. Aus ihrem Kursangebot bietet die Elite-Akademie den Elitemodulen des ENB studienbegleitend und fachübergreifend Seminare und Kurse zur Weiterbildung an.
Das Karrierenetzwerk e-fellows.net schafft Verbindungen zwischen den besten Studierenden aller Fachrichtungen und führenden Unternehmen. e-fellows.net vergibt das erste Online-Stipendium in Europa. Damit identifiziert und fördert das Unternehmen die Fach- und Führungskräfte von morgen.
Kooperation:
Das Elitenetzwerk Bayern und e-fellows.net arbeiten seit dem 1. Januar 2005 bei der Förderung hochbegabter Studierender zusammen. Studierende (insbesondere wirtschafts-, ingenieur-, natur- und rechtswissenschaftlicher Fächer), die nach dem Bayerischen Elitefördergesetz gefördert werden oder an einem Elitestudiengang teilnehmen, haben sehr gute Chancen auf das Online-Stipendium. Den Studierenden des Elitenetzwerks kommen damit die Möglichkeiten zugute, die e-fellows.net den Studierenden im Internet bietet (z. B. kostenloser Zugriff auf über 3.000 Online-Zeitschriften).