LMU München (Sprecheruniversität), TU München, Universität Erlangen-Nürnberg; in Kooperation mit: MPI für Physik, MPI für Quantenoptik
Die Physik und Mathematik gehören zu den Eckpfeilern der modernen Wissensgesellschaft. Die strukturbildende Kraft der Abstraktion, die Leistungsfähigkeit mathematischer Algorithmen und die weit reichenden Konsequenzen strengen logischen Schließens sind im Verbund mit der Modellierung und Analyse naturwissenschaftlich-technischer Prozesse verantwortlich dafür, dass die Mathematik und theoretische Physik wesentliche Grundlagen und zentrale innovative Faktoren in unserer Zivilisation darstellen.
Ziel des neuen Elitestudiengangs ist es, den Studierenden eine ebenso tiefe wie breite Ausbildung in theoretischer und mathematischer Physik anzubieten, und ihnen so möglichst zügig einen Einstieg in diese faszinierenden und auch anspruchsvollen Gebiete zu ermöglichen. Zwei Aspekte sind dabei von besonderer Wichtigkeit:
1. die Interdisziplinarität zwischen der modernen theoretischen Physik und der Mathematik.
Hier kommt es darauf an, den Studierenden aufzuzeigen, dass es in der Physik und in der Mathematik viele gemeinsame Fragestellungen im Grenzbereich beider Wissenschaften gibt.
2. die Transdisziplinarität, d.h. der Wissenstransfer von einem Fachgebiet in das benachbarte.
Hier steht im Vordergrund, sich mathematische Methoden in der Physik nutzbar zu machen, und auch Mathematiker an aktuelle physikalische Fragestellungen heranzuführen.
Teil des Elitestudiengangs sind folgende Themenbereiche: Quantenmechanik, Quantenfeldtheorie und Eichtheorien, Kosmologie, Allgemeine Relativitätstheorie und Differentialgeometrie, Stringtheorie und Geometrie, sowie Statistische Physik und Stochastik.