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Aktuelles

29.05.08

BGCE Jahrestreffen in Westerham

In welche Richtung entwickelt sich unser Masterprogramm? Was läuft gut, was könnte noch besser werden? Um derartige Fragen klären und auch darüber hinaus vielfach Möglichkeit zum Austausch geben zu können, veranstaltete die Bavarian Graduate School of Computational Engineering (BGCE) am Wochenende vom 11.04.-13.04. im Tagungshaus der IHK Westerham das „Opening Weekend 2008“.

Zum zweiten Mal waren Seniors (Jahrgang 2007) und Juniors (Jahrgang 2008) der
CSE-/COME- und CE-Studierenden im Elitenetzwerk Bayern eingeladen, um sich mit Gästen,
Koordinatoren und Professoren der beteiligten Masterstudiengänge auszutauschen, Kontakte
zu knüpfen und gemeinsam die Aktivitäten der BGCE zu reflektieren.

Pünktlich um 14:00 Uhr versammelten sich am Freitagnachmittag die Gäste in der IHK
Westerham, um den Ausführungen des BGCE-Direktors Hans-Joachim Bungartz zum Graduierten-
programm zu lauschen. Ziele, Inhalte, Strukturen und Perspektiven, einfach alles, was die BGCE
ausmacht, und was sie erwarten lässt, stand im Mittelpunkt der Präsentation. Während den
Studierenden nach den einleitenden Worten und der Vorstellung der an der BGCE beteiligten
Masterprogramme CSE (Computational Science and Engineering), COME (Computational Mechanics, beide TUM) und CE (Computational Engineering, FAU Erlangen-Nürnberg) eine Pause und die
Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen gegeben wurde, zog sich die Studienkommission zur
ersten Gesprächsrunde zurück.

War das Wetter bei der Ankunft der Teilnehmer noch regnerisch und bewölkt, so hellten die
segensreichen Worte der BCE-Koordinatoren über die beteiligten Masterprogrammen Wetter und
Gemüt bei allen Beteiligten stark auf. Zum lukullischen Abendschmaus in geselliger Runde
bestaunten alle Teilnehmer die Bayerische Bergpracht des Mangfallgebirges um den Wendelstein
im Glanze der Abendsonne.

Gruppenbild[Bildunterschrift / Subline]: Seniors und Juniors von der "Bavarian Graduate School of Engineering"

Das Abendprogramm stand an und damit der berühmte Kaminabend, eine Einrichtung zur Verbreitung von geschmeidigem wissenschaftlichem Gedankengut, rückte in den Mittelpunkt des Geschehens. Wer dabei an eine Märchenstunde um ein loderndes oder auch nur glimmendes Feuer im Kreise Wein trinkender, alt-ehrwürdiger Philantropen dachte, wurde herbe enttäuscht. Kaminabend der BGCE -  das steht für ordentliche Sitzreihen, ein wohl definiertes Vortragsthema und anschließende Diskussionen. Prof. Dr. Thomas Ertl, Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme, Universität Stuttgart, ein Informatiker mit schwäbischen Tugenden: Fleiß, Erfindergeist, Ausgeglichenheit, dazu noch gebürtiger Bayer, also ein Wissenschaftler von ganz besonderem Format. Interessant und kurzweilig dann auch der Vortrag rund um die Visualisierungspipeline, der schon im fernen Japan begeisterte und auch beim hiesigen Publikum Eindruck hinterließ. Das Feuer in der anschließenden Diskussion züngelte anfangs zurückhaltend, aber loderte schließlich auch unter den Studierenden schnell auf. Der Abend klang für Studierende und Professoren schließlich harmonisch in den Morgenstunden aus.

Der nächste Morgen begann mit viel Elan, war er doch der Auftakt für das zweitägige
Softskill- Kursangebot an die Studierenden. „When Teamwork Works“ hieß der Kurs für die
Aspiranten der BGCE, über deren endgültige Aufnahme die „Honours Kommission“ an diesem
Morgen zu entscheiden hatte.  Auch für die Seniors der BGCE Studierenden war gesorgt. Während
die Juniors erst einmal das Kooperieren und Konsensfindung übten, mussten erstere ihre
Führungsqualitäten im Kurs „Leading Yourself and Others“ unter Beweis stellen, ein Softskill-Kurs, der zum festen Repertoire der BGCE gehört und viel Anklang bei den Studierenden findet.

Währenddessen konnte die Studienkommission in einer weiteren Sitzung feststellen, dass die
BGCE, mit einem mittlerweile gut etablierten Kursangebot, einer eingespielten Mannschaft und
engagierten Studierenden gut aufgestellt ist und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken kann. Was bleibt
vom Wochenende in Westerham, war die Erkenntnis, dass das einzigartige Konzept der BGCE mit
den neuesten Entwicklungen in der Master- und Doktorandenausbildung noch mehr an Bedeutung
gewonnen hat und sich zunehmend großer Beliebtheit bei Studierenden aus dem In- und Ausland
erfreut.

Martin Ruess